Zuschüsse

  • Marktpräsenzprämie

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Art der Verwendung

    Unterstützt werden Maßnahmen zur Erhöhung der Marktpräsenz einschließlich der Absatzförderung in unterschiedlicher Form. Beispielweise:

    • Werbung
    • Verkaufsförderaktionen
    • Öffentlichkeitsarbeit
    • Direktmarketing
    • Aufbau eines Internetauftritts oder Onlineshops

    Umfang

    Die Unterstützung erfolgt als Billigkeitsleistung in Form einer einmaligen Pauschale in Höhe von 5.000 Euro pro Unternehmen.

    Voraussetzungen / Bedingungen

    Antragsberechtigte:

    • Unternehmen einschließlich Soloselbstständige aus dem stationären Einzelhandel
    • Sitz in Mecklenburg-Vorpommern
    • ein coronabedingter durchschnittlicher Umsatzrückgang in den Monaten November und Dezember 2020 von mindestens 70 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum
    • nicht antragsberechtigt sind Unternehmen, deren Anteile sich vollständig oder mehrheitlich in öffentlicher Hand befinden

    Erfasst ist der Einzelhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen) in Verkaufsräumen gemäß Klassifikation der Wirtschaftszweige. Dazu zählt nicht der Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten bzw. der Versand- und Interneteinzelhandel.

    Antragsunterlagen

    Der Antragsteller hat das ausgefüllte Antragsformular im Original bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer einzureichen. Diese nimmt eine Prüfung der Angaben zur Identität und zur Antragsberechtigung inkl. Plausibilisierung des Umsatzrückgangs vor. Die Bestätigung erfolgt im Antragsformular. Nach Abschluss der Prüfung leitet diese den um ihre Bescheinigung ergänzten Antrag an das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern weiter. Der Antragsteller wird per Abgabenachricht über die Weiterleitung informiert.

    Bewilligungsstelle ist das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern.

    Die Antragsfrist endet am 31. März 2021.

    Antragsformular

    Merkblatt

    Kontakt

    Landesförderinstitut M-V
    Werkstraße 213
    19061 Schwerin

    Ansprechpartner: Frau Manja Below
    Telefon: 0385 6363-8317
    www.lfi-mv.de

  • Überbrückungshilfe III

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Art der Verwendung

    Bei Corona-bedingten Umsatzausfällen von mindestens 30%, können allen Unternehmen und Organisationen bis zu 100% der monatlichen betrieblichen Fixkosten erstattet werden.

    Erstattungsfähige Fixkosten entsprechend des Kostenkatalogs der Überbrückungshilfe III sind unter anderem:

    • Mieten und Pachten
    • Finanzierungskosten
    • Abschreibungen bis zu einer Höhe von 50%
    • bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen für Hygienemaßnahmen
    • Marketing- und Werbekosten.

    Sonderregelungen für verderbliche Ware und Saisonware der Wintersaison 2020/2021, Pyrotechnikindustrie, für die Reisebranche sowie Veranstaltungs- und Kulturbranche.

    Umfang / Konditionen

    Der Förderzeitraum umfasst die Monate November 2020 bis Juni 2021.

    Erstattet wird dabei ein Anteil in Höhe von:

    • 100% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzrückgang,
    • 60% der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 50% und 70%,
    • 40% der Fixkosten bei Umsatzrückgang mehr als 30%

    im Kalendermonat 2020/2021 gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2019.

    Der maximale Zuschuss beträgt 1,5 Mio Euro pro Fördermonat (für verbundene Unternehmen 3 Mio Euro).
    Allerdings gelten die Obergrenzen des europäischen Beihilferechts.

    Soloselbstständige, sog. unständig Beschäftigte und kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten können alternativ zur Fixkostenerstattung eine einmalige Betriebskostenpauschale – „Neustarthilfe“ – in Höhe von 50% des Vergleichsumsatzes im Jahr 2019 bis maximal 7500 Euro bekommen.

    Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen! Daher sind Unternehmen, die November- bzw. Dezemberhilfe erhalten haben, für diese beiden Monate nicht antragsberechtigt. Leistungen nach der Überbrückungshilfe II für diese Monate werden angerechnet.

    Voraussetzungen / Bedingungen

    Antragsberechtigt sind alle Unternehmen, die von der Coronapandemie und dem aktuellen Teil-Lockdown stark betroffen sind. Voraussetzung ist ein Umsatzeinbruch von mehr als 30%.

    Antragsunterlagen

    Die Antragsstellung erfolgt digital und ausschließlich über einem vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer. Diese können sich dazu auf folgender Plattform registrieren und die entsprechenden Anträge einreichen: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

    Der Antrag wird anschließend der zuständigen Bewilligungsbehörde zugeordnet und bearbeitet. Für Mecklenburg-Vorpommern ist dies das Landesförderinstitut M-V. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Die Auszahlung erfolgt zuerst mittels Abschlagszahlungen i.H.v. 50% der beantragten Förderung (max. 100.000 Euro pro Fördermonat). Die endgültige Bescheidung und Auszahlung durch die Länder erfolgen ab März.

    Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

    Alle Konditionen und Sonderregelungen entnehmen Sie den Fragen und Antworten zur Überbrückungshilfe III.

    Kontakt

    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
    Scharnhorststr. 34-37
    10115 Berlin
    Postanschrift: 11019 Berlin
    Kontaktformular und Hotline

    Landesförderinstitut M-V
    Werkstraße 213
    19061 Schwerin
    www.lfi-mv.de

  • November- und Dezemberhilfe (Außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes)

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Art der Verwendung

    Unterstützung in Form einer Billigkeitsleistung für Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die aufgrund der Corona-bedingten Betriebsschließungen bzw. Betriebseinschränkungen erhebliche Umsatzausfälle erleiden.

    Umfang / Konditionen

    Mit der November- und Dezemberhilfe werden Zuschüsse in Höhe von 75% des entsprechenden Umsatzes im November und Dezember 2019 gewährt, tageweise anteilig für die Dauer der Corona-bedingten Schließungen.

    Soloselbständige können den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 als Vergleichsumsatz heranziehen.
    Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung gewählt werden.

    Die Förderhöchstgrenze bildet der beihilferechtliche Rahmen.

    Angerechnet werden:

    • Andere Leistungen für den Förderzeitraum wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld
    • Umsätze von mehr als 25% des Vergleichsumsatzes

    Für Restaurants gilt eine Sonderregelung:

    • Umsatzerstattung wird auf 75% der Umsätze im Vergleichszeitraum 2019 auf diejenigen Umsätze begrenzt, die dem vollen Mehrwertsteuersatz unterliegen (also die im Restaurant verzehrten Speisen). Damit werden die Umsätze des Außerhausverkaufs, für die der reduzierte Mehrwertsteuersatz gilt, herausgerechnet.
    • Im Gegenzug werden die Außerhausverkaufsumsätze während der Schließungen von der Umsatzanrechnung ausgenommen.

    Voraussetzungen / Bedingungen

    Direkt betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der Grundlage des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Beherbergungsbetriebe und Veranstaltungsstätten zählen als direkt betroffene Unternehmen.

    Indirekt Betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80% ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.

    Mittelbar indirekt betroffene Unternehmen: Unternehmen, die regelmäßig 80% ihrer Umsätze durch Lieferung und Leistungen im Auftrag von Unternehmen, die direkt von den Maßnahmen betroffen sind, über Dritte erzielen. So wird auch Unternehmen geholfen, die mittelbar für ein Unternehmen arbeiten, das direkt von den Schließungs-Anordnungen betroffen ist.

    Verbundene Unternehmen (Unternehmen mit mehreren Tochterunternehmen oder Betriebstätten) sind dann antragsberechtigt, wenn mehr als 80% des verbundweiten Gesamtumsatzes auf direkt oder indirekt betroffene Verbundunternehmen entfällt.

    Antragsunterlagen

    Für die Novemberhilfe laufen bereits die regulären Auszahlungen durch die Länder seit dem 12.1.2021. Für die Dezemberhilfe laufen Abschlagszahlungen seit dem 5.1.2021 und die reguläre Auszahlung startet voraussichtlich im Laufe des Januars.

    Die Abschlagszahlung umfasst folgende Punkte:

    • Die Abschlagszahlung wird auf Grundlage des regulären Antrags auf Novemberhilfe gewährt. Ein separater Antrag auf Abschlagszahlung ist nicht notwendig. 
    • In einem zweistufigen Verfahren werden zunächst Abschlagszahlungen in Höhe von bis zu 50% der beantragten Novemberhilfe gewährt, maximal 10.000 Euro pro Antragsteller.
    • Ab 11. Dezember beträgt die Höchstgrenze 50.000 Euro. Antragsteller, die bereits eine auf 10.000 Euro gedeckelte Abschlagszahlung erhalten haben, werden eine weitere Abschlagszahlung bis zum Höchstbetrag von 50.000 Euro erhalten.
    • Die Antragstellung muss durch einen Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Buchprüfer oder Rechtsanwalt erfolgen.
    • Soloselbständige können unter besonderen Identifizierungspflichten einen Antrag bis zu einer Höhe von 5.000 Euro selbst über die Plattform stellen. Sie müssen alle wichtigen Antragsvoraussetzungen versichern und insbesondere ein ELSTER-Zertifikat nachweisen.

    Die Anträge können über die IT-Plattform des Bundes gestellt werden.
    Anträge für November- sowie Dezemberhilfe können bis zum 30. April 2021 eingereicht werden.
    Änderungsanträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden.
    Die Auszahlung erfolgt über Überbrückungshilfe bekannten Wege durch die Länder. Die hierfür in Mecklenburg-Vorpommern zuständige Stelle ist das Landesförderinstitut M-V.

    Fragen und Antworten zur November-Dezemberhilfe
    Vollzugshinweise
    Erläuterungen zu Änderungsanträgen
    Erläuterungen zu Änderungsanträgen bei einem Direktantrag

    Kontakt

    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
    Scharnhorststr. 34-37
    10115 Berlin
    Postanschrift: 11019 Berlin
    Kontaktformular und Hotline

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  • Neustart-Prämie (Antrag auf Sonderzahlung für Beschäftigte nach Kurzarbeit)

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Art der Verwendung

    Die Neustart-Prämie ist eine Rückerstattung für Sonderzahlungen zur Milderung von zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Krise, die ein Unternehmen an seine Mitarbeiter geleistet hat.
    Bei der Sonderzahlung muss es sich um eine zusätzliche Leistung des Arbeitgebers zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn bzw. sonstigen Verpflichtungen des Arbeitgebers (z. B. Zuschüsse zum Kurzarbeitergeld) handeln.

    Umfang / Konditionen

    Die Förderung kann für maximal fünf Unterstützungsmonate höchstens 700 Euro je sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigtem betragen. Es zählt der Zeitraum vom 01.04.2020 bis zum 30.06.2021 mit mindestens 50 Prozent Kurzarbeit, auch wenn die Zeiten in Kurzarbeit durch Beschäftigungsmonate im Unternehmen unterbrochen waren.

    Voraussetzungen / Bedingungen

    Antragsberechtigt sind Körperschaften des privaten Rechts, Personengesellschaften und Einzelunternehmen, unabhängig von ihrer Größe, mit Sitz oder Betriebsstätte in Mecklenburg-Vorpommern. Ausgeschlossen sind Unternehmen, die einen Insolvenzantrag gestellt haben oder sich in einem Insolvenzverfahren befinden.

    Voraussetzung ist, dass sozialversicherungspflichtige Beschäftigte zwischen dem 01.04. 2020 bis 30.06.2021 an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Kalendermonaten mit mindestens 50% in Kurzarbeit waren. Danach müssen sie mindestens einen Kalendermonat wieder im Unternehmen beschäftigt sein. Letzter möglicher Wiederkehrmonat ist also der Juli 2021.

    Antragsunterlagen

    Anträge können bis zum 31.10.2021 rückwirkend für bereits abgelaufene Unterstützungsmonate bei der Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung mbH gestellt werden. Eine Antragstellung ist erwägenswert, wenn der Wiederkehrmonat abgelaufen ist, die Sonderzahlung an den Beschäftigten erfolgte und der Leistungsantrag für die Unterstützungsmonate bei der Bundesagentur für Arbeit übergeben wurde.

    Testformular, um vor Antragstellung überprüfen zu können, ob und in welcher Höhe eine Zahlung für den jeweiligen Mitarbeiter gewährt werden kann

    Antragsformular 

    Weitere Informationen sowie Unterlagen

    Kontakt

    GSA - Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung mbH
    Schulstraße 1-3, D-19055 Schwerin
    Tel 0385 55775-0
    Fax 0385 55775-40

    info@gsa-schwerin.de
    www.gsa-schwerin.de

  • Pendler-Zuschuss

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Art der Verwendung

    • Finanzierung von Mehraufwendungen für die Unterbringung und Verpflegung von Pendlern mit Hauptwohnsitz im Ausland und einer Arbeitsstätte in Mecklenburg-Vorpommern aufgrund von Corona-Pandemie bedingten Einreisebeschränkungen und Quarantäneregelungen

    Umfang / Konditionen

    • Tagespendler aus Polen erhalten 65 Euro pro Kalendertag des Aufenthaltes in Mecklenburg-Vorpommern (M-V)
    • Familienangehörige von Tagespendlern aus Polen erhalten je Angehörigem 20 Euro pro Kalendertag des begleitenden Aufenthaltes in M-V
    • Wochenpendler 65 Euro für Samstage, Sonntage und Feiertage des Aufenthaltes in M-V
    • Familienangehörige von Wochenpendlern je Angehörigem 20 Euro je Samstag, Sonntag und Feiertag des begleitenden Aufenthaltes

    Voraussetzungen / Bedingungen

    Die Förderung für Tagespendler und ihre Angehörige wird für Kalendertage und für Wochenpendler und deren Angehörige für Samstage, Sonntage und Feiertage des arbeitsbedingten Aufenthalts in Mecklenburg-Vorpommern gewährt.

    Der maximale Förderzeitraum je Tagespendler und deren Angehörigen beträgt 59 Kalendertage; der maximale Förderzeitraum je Wochenpendler und deren Angehörigen beträgt 16 Kalendertage.

    Die Förderung ist befristet für den Zeitraum vom 1. Februar 2021 bis zum 31. März 2021 weiter möglich.

    Antragsunterlagen

    Antragsberechtigt sind Arbeitgeber, die Pendler in einer Arbeitsstätte in Mecklenburg-Vorpommern beschäftigen. Ein Firmensitz oder eine Betriebsstätte in Mecklenburg-Vorpommern wird nicht vorausgesetzt. Anträge können ab sofort bis spätestens 31. März 2021 (Posteingang beim Landesamt für Gesundheit und Soziales) gestellt werden.
     
    Antragsformular Erstantrag Pendler-Zuschuss
    Anlage zum Erstantrag – Tagespendler
    Anlage zum Erstantrag – Wochenpendler

    Fragen und Antworten zum Pendler-Zuschuss
    Fördergrundsätze Pendler-Zuschuss

    Alle Informationen und Unterlagen zum Pendler-Zuschuss

    Beizufügende Nachweise

    Der Zuschuss wird in einem Betrag als Vorschuss nach Bewilligung ausgezahlt. Der Arbeitgeber wird verpflichtet, diesen an die Begünstigten bei Vorliegen der Zuschussvoraussetzungen weiterzureichen.

    Nach Ende des Zuschusszeitraumes ist ein Verwendungsnachweis einzureichen. In diesem sind Nachweise zu den begünstigten Pendlern sowie der tatsächliche Umfang der bezuschussten Tage anzugeben. Dieser Umfang ist Grundlage der endgültigen Festsetzung der Höhe der Zuwendung. Einer Abrechnung konkreter im Zusammenhang mit Unterkunft und Verpflegung entstandenen Kosten bedarf es nicht.

    Kontakt

    Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS)
    Abteilung Förderangelegenheiten -Pendler-Zuschuss
    Erich-Schlesinger-Straße 35
    18059 Rostock  
    http://lagus.mvnet.de/

     

  • Förderung des unternehmerischen Know-hows - Beratungsförderung für Unternehmen in Schwierigkeiten

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Form der Unterstützung 

    Zuschuss zu Beratungsleistungen

    Antragsberechtigte

    • Kleinst-, Klein-, Mittlere, Keine Freien Berufe
    • Unternehmen in Schwierigkeiten müssen die Voraussetzungen im Sinne von Nummer 20 Buchstabe a oder Nummer 20 Buchstabe b der Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung nichtfinanzieller Unternehmen in Schwierigkeiten (2014/249/01) in der jeweils geltenden Fassung erfüllen.
    • EU-Leitlinie 2014/C249/01

    Art der Verwendung

    Unternehmen in Schwierigkeiten können eine Förderung erhalten für eine Unternehmenssicherungsberatung zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit. Zusätzlich können Unternehmen in Schwierigkeiten zur Vertiefung der Maßnahmen einer Unternehmenssicherungsberatung eine weitere Folgeberatung zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung gefördert werden.

    Umfang / Konditionen

    Die Höhe des Zuschusses orientiert sich an den maximal förderfähigen Beratungskosten (Bemessungsgrundlage). Die Bemessungsgrundlage beträgt bei Unternehmen in Schwierigkeiten 3.000 EUR. Der Zuschuss darauf beträgt 90%, d.h. 2.700 EUR

    Merkblatt Zuschuss, Zahlung und Nachweis

    Voraussetzungen / Bedingungen

    Die Beratung erfolgt durch selbständige Beraterinnen und Berater bzw. Beratungsunternehmen, die ihren überwiegenden Umsatz (>50 %) aus ihrer Beratungstätigkeit erzielen.

    Sie müssen darüber hinaus über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen und einen Qualitätsnachweis erbringen, der die Planung, Durchführung, Überprüfung und Umsetzung der Arbeits- und Organisationsabläufe aufzeigt. Die Beraterin oder der Berater muss eine richtlinienkonforme Durchführung der Beratung gewährleisten.

    Zum Nachweis seiner Beratereigenschaft muss das Beratungsunternehmen eine Beratererklärung, einen Lebenslauf sowie einen Qualitätsnachweis (Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems) hochladen. Die Nachweise müssen spätestens zu dem Zeitpunkt vorliegen, zu dem das BAFA über die Bewilligung des Zuschusses entscheidet, also nach Vorlage der Verwendungsnachweise.

    Antragsunterlagen

    Vor Antragstellung müssen Unternehmen in Schwierigkeiten ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner über die Zuwendungsvoraussetzungen führen. Die Auswahl des regionalen Ansprechpartners ist den jeweiligen Unternehmen überlassen. Es muss sich um einen bei einer Leitstelle registrierten regionalen Ansprechpartner handeln, z.B. IHK´s oder Hwk´s. (siehe Links unten)

    Zwischen Gespräch und Antragstellung dürfen nicht mehr als drei Monate liegen.

    Anträge auf Gewährung eines Zuschusses zu den Kosten einer geplanten Beratung können nur online über die Antragsplattform des BAFA gestellt werden.  Antragsteller und Zuwendungsempfänger ist das beratene Unternehmen.

    Die eingeschaltete Leitstelle prüft vorab die formalen Fördervoraussetzungen und informiert das Unternehmen über das Ergebnis, die Bedingungen der Förderungen sowie die Vorlagefristen für den Verwendungsnachweis. Anschließend leitet sie die Unterlagen an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zur Entscheidung weiter. 

    Erst nach Erhalt dieser unverbindlichen Inaussichtstellung der Förderung kann mit der Beratung begonnen werden, ansonsten kann kein Zuschuss gewährt werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen. Als Beginn der Beratung zählt auch der Abschluss eines Vertrages über die zu erbringende Maßnahme.

    Kontakt

    Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
    Referat 413 – Beratungsförderung
    Frankfurter Straße 29 – 35
    65760 Eschborn
    Telefon: 06196 908-1570
    Fax: 06196 908-1800
    www.bafa.de

    Erreichbarkeit
    Montag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
    Freitag: 08:30 Uhr – 15:00 Uhr 

  • Go-Digital Förderung von Beratungs- und Umsetzungsleistungen zu Home-Office-Arbeitsplätzen, Videokonferenzen und Groupware

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Unterstützung

    In insgesamt drei miteinander kombinierbaren Modulen werden begünstigte Unternehmen von einem der über 1.000 autorisierten Berater, natürlich frei auswählbar, unterstützt:

    Modul “Digitale Geschäftsprozesse”

    z. B. Home Office einrichten, Einführung von E-Business-Softwarelösungen für Gesamt- und Teilprozesse, z.B. Retourenmanagement, Logistik, Lagerhaltung, Bezahlsysteme.

    Ziel: Arbeitsabläufe im Unternehmen möglichst durchgängig digitalisieren, sichere elektronische und mobile Prozesse etablieren.

    Modul “Digitale Markterschließung” 

    Entwicklung einer unternehmensspezifischen Online-Marketing-Strategie, Aufbau einer professionellen, rechtssicheren Internetpräsenz (mit Web-Shop, Social-Media-Tools, Content-Marketing).

    Ziel: Beratung zu vielfältigen Aspekten eines professionellen Online-Marketings und Umsetzung der empfohlenen Leistungen.

    Modul “IT-Sicherheit”

    Risiko- und Sicherheitsanalyse bestehender/geplanter IKT-Infrastruktur, Initiierung/Optimierung betrieblicher IT-Sicherheitsmanagementsysteme.

    Ziel: Vermeidung von Schäden/Minimierung der Risiken durch Cyberkriminalität

    Von der Förderung aktuell ausgeschlossen sind reine Investitionsmaßnahmen in Hard- und Standardsoftware.

    Antragsberechtigte

    • KMU der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks
    • Beschäftigung von weniger als 100 Mitarbeitern
    • Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme des Vorjahres von höchstens 20 Millionen Euro
    • Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland
    • Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung

    Art der Verwendung

    Zuschuss zu Beratungsleistungen

    Umfang / Konditionen

    Gefördert werden Beratungsleistungen in einem ausgewählten Hauptmodul mit gegebenenfalls erforderlichen Nebenmodulen mit einem Fördersatz von 50 % auf einen maximalen Beratertagesatz von 1.100 Euro. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von einem halben Jahr.

    Antragsunterlagen

    Autorisierte Beratungsunternehmen übernehmen die Antragstellung für die Förderung. Sie sind nicht nur für die Antragstellung und die Beratungsleistung selbst zuständig, sondern auch für die Abrechnung und die Verwendungsnachweisprüfung.

    Alle für das Förderprogramm "go-digital" autorisierten Beratungsunternehmen werden in der interaktiven Beraterlandkarte veröffentlicht.

    Aufgrund der Dringlichkeit gibt es vorrübergehende Änderungen im Beantragungsprozess (zum Thema Home Office). 
    Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn beim Thema Home Office ist möglich. KMU müssen nicht wie bei den anderen Modulen etwa 8 Wochen auf den Zuwendungsbescheid warten, sondern gemeinsam mit dem go-Digital Berater einen Antrag über das Portal easy-Online einreichen. EuroNorm prüft kurz den Antrag und bestätigt den Eingang. Nach Eingangsbestätigung kann die Beratung beginnen.

    Kontakt

    EuroNorm GmbH
    Stralauer Platz 34
    10243 Berlin
    Tel.: 030 97003-333
    Fax: 030 97003-044
    go-digital@euronorm.de