Zuschüsse

  • Zuschüsse für von der Coronakrise 03/2020 besonders geschädigte gewerbliche Unternehmen und Angehörige Freier Berufe einschließlich Kulturschaffende

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Form der Unterstützung

    • Zuschüsse für von der Coronakrise 03/2020 besonders geschädigte gewerbliche Unternehmen und Angehörige Freier Berufe einschließlich Kulturschaffende

    Art der Verwendung

    • Zuschuss für Selbständige und Unternehmen die durch die Coronapandemie in eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage und in Liquiditätsengpässe geraten sind
    • Nicht gefördert werden Unternehmen in Schwierigkeiten zum Stichtag 31.12.2019 gemäß Art 2 Abs. 18 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung
    • Liquiditätsengpass bedeutet, dass keine ausreichende Liquidität vorhanden ist, um laufende Verpflichtungen zu zahlen

    Umfang / Konditionen

    • Gestaffelter einmaliger, nicht rückzuzahlender Zuschuss
    • bis zu 5 Beschäftigte bis zu 9.000,00 Euro
    • bis zu 10 Beschäftigte bis zu 15.000,00 Euro
    • bis zu 24  Beschäftigte bis zu 25.000,00 Euro
    • bis zu 49 Beschäftigte bis zu 40.000,00 Euro
    • bis zu 100 Beschäftigte bis zu 60.000,00 Euro
    • für eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage bzw. den Liquiditätsengpass für 3 Monate

    Voraussetzungen / Bedingungen

    Antragsberechtigt sind Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe einschließlich Künstler und Kulturschaffender mit bis zu 100 Beschäftigten, die wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen oder im Haupterwerb als Freiberufler oder Soloselbstständige tätig sind.
    Somit können auch Unternehmen mit mindestens einem Beschäftigten, die im Nebenerwerb betrieben werden und dauerhaft am Markt tätig sind, die Hilfe erhalten.

    Landwirtschaftliche Unternehmen sowie Unternehmen aus den Bereichen Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur sind ebenfalls hilfeberechtigt. Gemeinnützige Unternehmen sind unabhängig von ihrer Rechtsform erfasst, soweit sie wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt tätig sind. Nicht gefördert werden Unternehmen in Schwierigkeiten zum Stichtag 31.12.2019 gemäß Art 2 Abs. 18 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung. Öffentliche Unternehmen sind von der Förderung ausgeschlossen.

      Antragsunterlagen

      Beizufügende Nachweise

      • Kurzerläuterung für Gründe für die existenzbedrohende Wirtschaftslage bzw. den Liquiditätsengpass

      Kontakt

      Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern
      Postfach 16 02 55
      19092 Schwerin
      Tel. 0385 6363-1282
      soforthilfe@lfi-mv.de

    • Zuschuss für Mehraufwendungen für Unterbringung und Verpflegung von Arbeitskräften aus dem Ausland (Pendler-Zuschuss)

      Alle Angaben ohne Gewähr.

      Art der Verwendung

      • Finanzierung von Mehraufwendungen für die Unterbringung und Verpflegung von Pendlern mit Hauptwohnsitz im Ausland und einer Arbeitsstätte in Mecklenburg-Vorpommern aufgrund von Corona-Pandemie bedingten Einreisebeschränkungen und Quarantäneregelungen

      Umfang / Konditionen

      • Tagespendler aus Polen 65 EURO pro Kalendertag des Aufenthaltes in Mecklenburg-Vorpommern ab dem 28. März 2020 bis zum 12. Juni 2020
      • Familienangehörige von Tagespendlern aus Polen je Angehörigem 20 EURO pro Kalendertag des begleitenden Aufenthaltes in Mecklenburg-Vorpommern ab dem 28. März 2020 bis zum 12. Juni 2020
      • Wochenpendler 65 EURO für Samstage, Sonntage und Feiertage des Aufenthaltes in Mecklenburg-Vorpommern ab dem 28. März 2020 bis zum 12. Juni 2020
      • Familienangehörige von Wochenpendlern je Angehörigem 20 EURO je Samstag, Sonntag und Feiertag des begleitenden Aufenthaltes

      Voraussetzungen / Bedingungen

      • Die Förderung für Tagespendler und ihre Angehörige wird für Kalendertage des arbeitsbedingten Aufenthalts in Mecklenburg-Vorpommern gewährt.
      • Die Förderung für Wochenpendler und deren Angehörige wird für Samstage, Sonntage und Feiertage des arbeitsbedingten Aufenthalts in Mecklenburg-Vorpommern gewährt.
      • Die Förderung gilt für den Zeitraum vom 28.März 2020 bis einschließlich 12. Juni 2020.

      Antragsunterlagen

      Antragsberechtigt sind Arbeitgeber, die Pendler in einer Arbeitsstätte in Mecklenburg-Vorpommern beschäftigen. Ein Firmensitz oder eine Betriebsstätte in Mecklenburg-Vorpommern wird nicht vorausgesetzt. Anträge können ab sofort bis spätestens 15.05.2020 (Posteingang beim Landesamt für Gesundheit und Soziales) gestellt werden.
       
      Antragsformular Erstantrag Pendler-Zuschuss
      Anlage zum Erstantrag – Tagespendler
      Anlage zum Erstantrag – Wochenpendler

      Verlängerungsantrag Pendler-Zuschuss (für den Zeitraum vom 20.04. bis 13.05.2020)
      Anlage zum Verlängerungsantrag – Tagespendler
      Anlage zum Verlängerungsantrag - Wochenpendler

      Fragen und Antworten zum Pendler-Zuschuss
      Fördergrundsätze Pendler-Zuschuss

      Alle Informationen und Unterlagen zum Pendler-Zuschuss

      Beizufügende Nachweise

      Der Zuschuss wird in einem Betrag als Vorschuss nach Bewilligung ausgezahlt. Der Arbeitgeber wird verpflichtet, diesen an die Begünstigten bei Vorliegen der Zuschussvoraussetzungen weiterzureichen.

      Nach Ende des Zuschusszeitraumes ist ein Verwendungsnachweis einzureichen. In diesem sind Nachweise zu den begünstigten Pendlern sowie der tatsächliche Umfang der bezuschussten Tage anzugeben. Dieser Umfang ist Grundlage der endgültigen Festsetzung der Höhe der Zuwendung. Einer Abrechnung konkreter im Zusammenhang mit Unterkunft und Verpflegung entstandenen Kosten bedarf es nicht.

      Kontakt

      Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS)
      Abteilung Förderangelegenheiten -Pendler-Zuschuss
      Erich-Schlesinger-Straße 35
      18059 Rostock  
      http://lagus.mvnet.de/

       

    • Zuschuss für Ausbildungsbetriebe

      Alle Angaben ohne Gewähr.

      Art der Verwendung der Mittel

      • Nicht-rückzahlbarer Zuschuss zu gezahlten Ausbildungsvergütungen

      Umfang / Konditionen

      Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung als Anteilfinanzierung in Form einer zweckgebundenen nicht rückzahlbaren Zuwendung in Höhe von 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt. Zuwendungsfähige Ausgaben sind die tatsächlich gezahlten Ausbildungsvergütungen im Förderzeitraum. Der Förderzeitraum beginnt frühestens mit Antragstellung und endet spätestens am 30.09.2020.

      Voraussetzungen / Bedingungen

      Antragsberechtigt sind Ausbildungsbetriebe jeglicher Größe aus allen Wirtschaftsbereichen mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern. Voraussetzung ist, dass zum Antragszeitpunkt der Anteil der Beschäftigten, die Kurzarbeitergeld beziehen („Kurzarbeiterquote“), mindestens 50 Prozent beträgt oder in der Anzeige über den Arbeitsausfall gegenüber der Bundesagentur für Arbeit eine Herabsetzung der regelmäßigen betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit für mindestens 50 Prozent der Beschäftigten geplant ist.

      Antragsunterlagen

      Antrags-, Bewilligungs- und Auszahlungsstelle ist das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern. Anträge können ab dem 01. Mai 2020 längstens bis zum 31.07.2020 gestellt werden. Der Antrag ist formgebunden auf dem vorgesehenen Vordruck mit rechtsverbindlicher Unterschrift unter Beifügung dort aufgeführter Unterlagen bei der Bewilligungsstelle zu stellen.

      Antrag auf Gewährung einer Zuwendung des Landes Mecklenburg-Vorpommern für von der Corona Pandemie besonders betroffene Ausbildungsbetriebe
      Fördergrundsätz zur Gewährung von nicht rückzahlbaren Zuschüssen für von der Corona Pandemie besonders geschädigte Ausbildungsbetriebe

      Die Antragsunterlagen und weitere Informationen finden Sie hier: https://www.lfi-mv.de/foerderungen/coronahilfe-fuer-ausbildungsbetriebe/

      Kontakt des Fördergebers

      Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern
      Werkstraße 213
      19061 Schwerin
      www.lfi-mv.de

    • Beratungsförderung für vom Coronavirus betroffene Unternehmen

      Alle Angaben ohne Gewähr.

      Art der Verwendung

      Umfang/Konditionen

      • Die betroffenen Unternehmen erhalten einen Zuschuss in Höhe von 100 %, maximal jedoch 4.000 Euro, der in Rechnung gestellten Beratungskosten (Vollfinanzierung). Zu den Beratungskosten zählen Honorar, Reisekosten sowie Auslagen des Beraters. Die Umsatzsteuer wird nicht bezuschusst und ist, wie auch über die 4.000 Euro hinausgehenden,  Rechnungsbeträge vom Unternehmen zu tragen. Ein Stunden- oder Tagessatz für beanspruchte Beratungsleistungen ist nicht vorgegeben.
        Es ist nicht unbedingt notwendig, betroffene Unternehmen vor Ort zu beraten.

      Voraussetzungen / Bedingungen

      • Antragsberechtigt sind Unternehmen, die unter wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund des Coronavirus leiden. Die Unternehmen und Freiberufler müssen wie auch in der weiterhin gültigen Rahmenrichtlinie bestimmt, die Bedingungen der KMU- sowie die der De-minimis-Regelung erfüllen.

      Antragsunterlagen

      • Der Zuschuss wird vom BAFA als Bewilligungsbehörde direkt auf das Konto des Beratungsunternehmens ausgezahlt. Die Kontoverbindung ist im Verwendungsnachweis einzutragen und muss mit der in der Beraterrechnung anzugebenden Kontoverbindung übereinstimmen. Aufgrund der 100 %-Förderung werden die antragsberechtigten Unternehmen von einer Vorfinanzierung der Beratungskosten entlastet. Dementsprechend wird im Rahmen des Verwendungsnachweises – im Gegensatz zu den üblichen Bedingungen der Rahmenrichtlinie – kein Kontoauszug vom antragstellenden Unternehmen eingereicht. Im Rahmen des Antrags- und Verwendungsnachweisformulars erklärt sich der Antragsteller bereit, dass das BAFA den Zuschuss in voller Höhe direkt an den Berater auszahlt. Zugleich bestätigt er alle subventionserheblichen Angaben zur beabsichtigten / durchgeführten Beratung.

      • Merkblatt für Beratungsförderung für vom Coronavirus betroffene Unternehmen - Richtlinienergänzung zum Programm "Förderung unternehmerischen Know-hows"

      • Online-Portal zur Antragstellung

      Beizufügende Nachweise

      • Die konkreten Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf den Antragsteller und insbesondere die dagegen zu ergreifenden Maßnahmen und Handlungsempfehlungen sind vom Beratungsunternehmen im Beratungsbericht nachvollziehbar darzustellen. 
      • Betroffene Unternehmen müssen kein Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner vor Antragstellung führen. Dementsprechend wird kein Bestätigungsschreiben eines Regionalpartners im Rahmen des Verwendungsnachweises benötigt. Ein freiwilliges Gespräch mit dem Regionalpartner kann dennoch nützlich sein, da diese ebenfalls umfangreiche Unterstützung für betroffene Unternehmen anbieten.

      Kontakt

      Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
      Referat 413 – Beratungsförderung
      Frankfurter Straße 29 – 35
      65760 Eschborn
      Telefon: 06196 908-1570
      Fax: 06196 908-1800
      www.bafa.de

    • Förderung des unternehmerischen Know-hows - Beratungsförderung für Unternehmen in Schwierigkeiten

      Alle Angaben ohne Gewähr.

      Form der Unterstützung 

      Zuschuss zu Beratungsleistungen

      Antragsberechtigte

      • Kleinst-, Klein-, Mittlere, Keine Freien Berufe
      • Unternehmen in Schwierigkeiten müssen die Voraussetzungen im Sinne von Nummer 20 Buchstabe a oder Nummer 20 Buchstabe b der Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung nichtfinanzieller Unternehmen in Schwierigkeiten (2014/249/01) in der jeweils geltenden Fassung erfüllen.
      • EU-Leitlinie 2014/C249/01

      Art der Verwendung

      Unternehmen in Schwierigkeiten können eine Förderung erhalten für eine Unternehmenssicherungsberatung zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit. Zusätzlich können Unternehmen in Schwierigkeiten zur Vertiefung der Maßnahmen einer Unternehmenssicherungsberatung eine weitere Folgeberatung zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung gefördert werden.

      Für Unternehmen, die direkt von der Corona-Krise betroffen sind, gibt es ein spezielles Beratungsförderungsprogramm: Beratungsförderung für vom Coronavirus betroffene Unternehmen.

      Umfang / Konditionen

      Die Höhe des Zuschusses orientiert sich an den maximal förderfähigen Beratungskosten (Bemessungsgrundlage). Die Bemessungsgrundlage beträgt bei Unternehmen in Schwierigkeiten 3.000 EUR. Der Zuschuss darauf beträgt 90%, d.h. 2.700 EUR

      Merkblatt Zuschuss, Zahlung und Nachweis

      Voraussetzungen / Bedingungen

      Die Beratung erfolgt durch selbständige Beraterinnen und Berater bzw. Beratungsunternehmen, die ihren überwiegenden Umsatz (>50 %) aus ihrer Beratungstätigkeit erzielen.

      Sie müssen darüber hinaus über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen und einen Qualitätsnachweis erbringen, der die Planung, Durchführung, Überprüfung und Umsetzung der Arbeits- und Organisationsabläufe aufzeigt. Die Beraterin oder der Berater muss eine richtlinienkonforme Durchführung der Beratung gewährleisten.

      Zum Nachweis seiner Beratereigenschaft muss das Beratungsunternehmen eine Beratererklärung, einen Lebenslauf sowie einen Qualitätsnachweis (Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems) hochladen. Die Nachweise müssen spätestens zu dem Zeitpunkt vorliegen, zu dem das BAFA über die Bewilligung des Zuschusses entscheidet, also nach Vorlage der Verwendungsnachweise.

      Antragsunterlagen

      Vor Antragstellung müssen Unternehmen in Schwierigkeiten ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner über die Zuwendungsvoraussetzungen führen. Die Auswahl des regionalen Ansprechpartners ist den jeweiligen Unternehmen überlassen. Es muss sich um einen bei einer Leitstelle registrierten regionalen Ansprechpartner handeln, z.B. IHK´s oder Hwk´s. (siehe Links unten)

      Zwischen Gespräch und Antragstellung dürfen nicht mehr als drei Monate liegen.

      Anträge auf Gewährung eines Zuschusses zu den Kosten einer geplanten Beratung können nur online über die Antragsplattform des BAFA gestellt werden.  Antragsteller und Zuwendungsempfänger ist das beratene Unternehmen.

      Die eingeschaltete Leitstelle prüft vorab die formalen Fördervoraussetzungen und informiert das Unternehmen über das Ergebnis, die Bedingungen der Förderungen sowie die Vorlagefristen für den Verwendungsnachweis. Anschließend leitet sie die Unterlagen an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zur Entscheidung weiter. 

      Erst nach Erhalt dieser unverbindlichen Inaussichtstellung der Förderung kann mit der Beratung begonnen werden, ansonsten kann kein Zuschuss gewährt werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen. Als Beginn der Beratung zählt auch der Abschluss eines Vertrages über die zu erbringende Maßnahme.

      Kontakt

      Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
      Referat 413 – Beratungsförderung
      Frankfurter Straße 29 – 35
      65760 Eschborn
      Telefon: 06196 908-1570
      Fax: 06196 908-1800
      www.bafa.de

      Erreichbarkeit
      Montag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
      Freitag: 08:30 Uhr – 15:00 Uhr 

    • Go-Digital Förderung von Beratungs- und Umsetzungsleistungen zu Home-Office-Arbeitsplätzen, Videokonferenzen und Groupware

      Alle Angaben ohne Gewähr.

      Unterstützung

      In insgesamt drei miteinander kombinierbaren Modulen werden begünstigte Unternehmen von einem der über 1.000 autorisierten Berater, natürlich frei auswählbar, unterstützt:

      Modul “Digitale Geschäftsprozesse”

      z. B. Home Office einrichten, Einführung von E-Business-Softwarelösungen für Gesamt- und Teilprozesse, z.B. Retourenmanagement, Logistik, Lagerhaltung, Bezahlsysteme.

      Ziel: Arbeitsabläufe im Unternehmen möglichst durchgängig digitalisieren, sichere elektronische und mobile Prozesse etablieren.

      Modul “Digitale Markterschließung” 

      Entwicklung einer unternehmensspezifischen Online-Marketing-Strategie, Aufbau einer professionellen, rechtssicheren Internetpräsenz (mit Web-Shop, Social-Media-Tools, Content-Marketing).

      Ziel: Beratung zu vielfältigen Aspekten eines professionellen Online-Marketings und Umsetzung der empfohlenen Leistungen.

      Modul “IT-Sicherheit”

      Risiko- und Sicherheitsanalyse bestehender/geplanter IKT-Infrastruktur, Initiierung/Optimierung betrieblicher IT-Sicherheitsmanagementsysteme.

      Ziel: Vermeidung von Schäden/Minimierung der Risiken durch Cyberkriminalität

      Von der Förderung aktuell ausgeschlossen sind reine Investitionsmaßnahmen in Hard- und Standardsoftware.

      Richtlinie zum Förderprogramm “go-digital”

      Ausführliche Informationen zum Programm “go-digital” des BMWi

      Antragsberechtigte

      • KMU der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks
      • Beschäftigung von weniger als 100 Mitarbeitern
      • Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme des Vorjahres von höchstens 20 Millionen Euro
      • Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland
      • Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung

      Art der Verwendung

      Zuschuss zu Beratungsleistungen

      Umfang / Konditionen

      Gefördert werden Beratungsleistungen in einem ausgewählten Hauptmodul mit gegebenenfalls erforderlichen Nebenmodulen mit einem Fördersatz von 50 % auf einen maximalen Beratertagesatz von 1.100 Euro. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von einem halben Jahr.

      Antragsunterlagen

      Autorisierte Beratungsunternehmen übernehmen die Antragstellung für die Förderung. Sie sind nicht nur für die Antragstellung und die Beratungsleistung selbst zuständig, sondern auch für die Abrechnung und die Verwendungsnachweisprüfung.

      Alle für das Förderprogramm "go-digital" autorisierten Beratungsunternehmen werden in der interaktiven Beraterlandkarte veröffentlicht.

      Aufgrund der Dringlichkeit gibt es vorrübergehende Änderungen im Beantragungsprozess (zum Thema Home Office). 
      Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn beim Thema Home Office ist möglich. KMU müssen nicht wie bei den anderen Modulen etwa 8 Wochen auf den Zuwendungsbescheid warten, sondern gemeinsam mit dem go-Digital Berater einen Antrag über das Portal easy-Online einreichen. EuroNorm prüft kurz den Antrag und bestätigt den Eingang. Nach Eingangsbestätigung kann die Beratung beginnen.

      Kontakt

      EuroNorm GmbH
      Stralauer Platz 34
      10243 Berlin
      Tel.: 030 97003-333
      Fax: 030 97003-044
      go-digital@euronorm.de

    • Unterstützung bei befristeter Stilllegung von Fischereifahrzeugen aufgrund der COVID -19-Pandemie 2020

      Alle Angaben ohne Gewähr.

      Art der Verwendung der Mittel

      Gewährung von Überbrückungshilfen bei vorübergehender Stilllegung von Fischereifahrzeugen auf Grund des COVID-19-Ausbruchs im Zeitraum 01. April bis 30. Juni 2020.

      Umfang / Konditionen

      Die geförderte zeitweise Stilllegung ist im Zeitraum vom 01.04. bis 30.06.2020 möglich. Die Stilllegung muss für 30 zusammenhängende Tage  erfolgen. In besonders begründeten Fällen ist eine blockweise Stilllegung für insgesamt ebenfalls 30 Tage möglich.
      Die Unterstützungsleistung wird als Tagessatz je Stillliegetag berechnet. Die Zuwendung wird nur für ein Fischereifahrzeug je Fischereibetrieb gewährt. Der Tagessatz richtet sich nach der Größe des Fischereifahrzeuges. Die Prämienhöhe je Betrieb kann 4.200,00 EUR bis 9.000,00 EUR betragen.

      Voraussetzungen / Bedingungen

      Als Stilllegungsgrund kommen u.a. Quarantänebestimmungen, Marktstörungen, Wegfall von Absatzmärkten oder andere COVID-19-bedingte operationelle Probleme in Betracht.
      In den Stillliegezeiträumen sind sämtliche Fischereitätigkeiten, auch nicht-kommerzielle sowie wissenschaftliche Fischereitätigkeiten, einzustellen. Alle zum Fischereibetrieb gehörenden Fischereifahrzeuge sind durchgängig stillzulegen (Verbleib im Hafen).
      Eine Überschneidung mit den Tagen der geförderten befristeten Stilllegung zum Schutz des  Dorschbestandes im Jahr 2020 ist nicht zulässig.

      Antragsunterlagen

      Merkblatt mit ausführlichen Informationen
      Weitere Informationen vom Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei M-V

      Anträge sind beim LALLF spätestens zum 15. Juni 2020 unter Verwendung des Antragsformulars und der Anlagen zu stellen.

      Antragsformular

      Rechtsgrundlagen:
      Erlass Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft vom 28.04.2020
      Erlass Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V vom 15.05.2020

      Beizufügende Nachweise

      Anlage Nachweis Covid-19 Stilllegung
      Antrag auf schriftliche Auskunft über Inhalte der nationalen Verstoßdatei
      Anlage Gewinn- und Verlustrechnung

      Kontakt des Fördergebers

      Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei M-V (LALLF)
      Thierfelderstraße 18
      18059 Rostock

      Telefon: 0381 4035 0
      Telefax: 0381 4001 510
      E-Mail: poststelle@lallf.mvnet.de
      www.lallf.de

    • Ausgleichszahlungen bei Fangausfällen durch Kegelrobben im Jahr 2020

      Alle Angaben ohne Gewähr.

      Art der Verwendung

      • nicht rückzahlbarer Zuschuss

      Umfang / Konditionen

      • Schäden an Stellnetzen, die aufgrund des Schadens nicht wieder verwendbar sind.
      • bei Fraßschäden: Schadensmenge je Fischart in kg x Preis in €/kg X 50 % oder 80 %.
      • bei Stellnetzschäden: Anz. zerstörter Netzblätter X 100 € x 50%  oder 80 %.
      • Die Förderhöhe beträgt bis zu 80% für die kleine Küstenfischerei.

      Voraussetzungen / Bedingungen

      • kleine Küstenfischerei im Haupterwerb in MV
      • kein schweren Verstöße gegen "Gemeinsame Fischereipolitik" in den letzten 5 Jahren
      • mind. Jahresgewinn von 10.000 EUR od. durchschnittl. 60 Seetage
      • Liquidität scheint gesichert
      • Zuwendung je Antrag mind. 300 EUR
      • Teilnahme an einem öffentlichen elektronischen Verzeichnis
      • Schadensmeldungen im Rahmen der Monatsmeldungen nach § 24 der Küstenfischereiverordnung – KüFVO M-V

      Antragsunterlagen

      Der Antrag ist einmalig bis zum 31.03.2021 unter Verwendung des bei der Bewilligungsbehörde erhältlichen Vordrucks (nebst Anlagen) zu stellen.
      Merkblatt
      Antrag

      Beizufügende Nachweise

      Bescheinigung von Fraßschäden
      Bescheinigung der Netzschäden
      Antrag auf Auskunft gemäß §14 SeeFischG

      Kontakt

      Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt M-V
      Referat 560
      Referat für Fischerei und Fischwirtschaft
      19048 Schwerin
      Ulf Blume
      Tel.: 0385/588-6561
      Email: u.blume@lm.mv-regierung.de
      Holger Schmietendorf
      Tel.:0385/588-6564
      E-Mail:  h.schmietendorf@lm.mv-regierung.de