Zuschüsse

  • Corona-Novemberhilfe (Außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes)

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Art der Verwendung

    Unterstützung in Form einer Billigkeitsleistung für Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die aufgrund der Corona-bedingten Betriebsschließungen bzw. Betriebseinschränkungen gemäß des Beschlusses von Bund und Ländern vom 28. Oktober 2020 („Lockdown“) erhebliche Umsatzausfälle erleiden.

    Umfang / Konditionen

    Es werden pro Woche der Schließungen 75% des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 erstattet.

    Soloselbständige können den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 als Vergleichsumsatz heranziehen.

    Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung gewählt werden.

    Die Förderhöchstgrenze bildet der beihilferechtliche Rahmen:

    • Novemberhilfe: Beihilfen bis 1 Mio. Euro (gestützt auf Kleinbeihilfenregelung der EU)
    • Novemberhilfe plus: Beihilfen über 1 Mio. Euro bedürfen der Notifizierung und Genehmigung der EU-Kommission. Dies versucht die Bundesregierung noch zu erreichen.

    Angerechnet werden:

    • Andere Leistungen für den Förderzeitraum wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld
    • Umsätze von mehr als 25% des Vergleichsumsatzes

    Für Restaurants gilt eine Sonderregelung:

    • Umsatzerstattung wird auf 75% der Umsätze im Vergleichszeitraum 2019 auf diejenigen Umsätze begrenzt, die dem vollen Mehrwertsteuersatz unterliegen (also die im Restaurant verzehrten Speisen). Damit werden die Umsätze des Außerhausverkaufs, für die der reduzierte Mehrwertsteuersatz gilt, herausgerechnet.
    • Im Gegenzug werden die Außerhausverkaufsumsätze während der Schließungen von der Umsatzanrechnung ausgenommen.

    Voraussetzungen / Bedingungen

    Direkt betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der Grundlage des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Beherbergungsbetriebe und Veranstaltungsstätten zählen als direkt betroffene Unternehmen.

    Indirekt Betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80% ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.

    Mittelbar indirekt betroffene Unternehmen: Unternehmen, die regelmäßig 80% ihrer Umsätze durch Lieferung und Leistungen im Auftrag von Unternehmen, die direkt von den Maßnahmen betroffen sind, über Dritte erzielen. So wird auch Unternehmen geholfen, die mittelbar für ein Unternehmen arbeiten, das direkt von den Schließungs-Anordnungen betroffen ist.

    Verbundene Unternehmen (Unternehmen mit mehreren Tochterunternehmen oder Betriebstätten) sind dann antragsberechtigt, wenn mehr als 80% des verbundweiten Gesamtumsatzes auf direkt oder indirekt betroffene Verbundunternehmen entfällt.

    Antragsunterlagen

    Die Bundesregierung hat sich auf das Verfahren der Abschlagszahlung geeinigt. So soll eine schnelle Unterstützung gewährleistet werden. Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert und startet unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen.

    Die Abschlagszahlung umfasst folgende Punkte:

    • Soloselbständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro; andere Unternehmen erhalten 50 % der beantragten Summe, maximal 10.000 Euro.
    • Die Antragstellung startet in der letzten November-Woche 2020 (voraussichtlich 25. November 2020).
    • Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020.
    • Um Missbrauch vorzubeugen sind Maßnahmen zur Sicherstellung der Identität des Antragstellers vorgesehen.

    Die Anträge können seit dem 25.11.2020 über die IT-Plattform des Bundes gestellt werden. Die Antragstellung muss durch einen Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Buchprüfer oder Rechtsanwalt erfolgen.

    Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro beantragen, können unter besonderen Identifizierungspflichten direkt einen Antrag stellen. Sie müssen alle wichtigen Antragsvoraussetzungen versichern.

    Die Auszahlung erfolgt über Überbrückungshilfe bekannten Wege durch die Länder. Die hierfür in Mecklenburg-Vorpommern zuständige Stelle ist das Landesförderinstitut M-V.

    Fragen und Antworten

    Vollzugshinweise

    Kontakt

    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
    Scharnhorststr. 34-37
    10115 Berlin
    Postanschrift: 11019 Berlin
    Service-Hotline +49 521 5603189-179

    Landesförderinstitut M-V
    Werkstraße 213
    19061 Schwerin
    www.lfi-mv.de

  • Co­ro­na-Über­brückungs­hil­fe des Bun­des - Phase 2

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Art der Verwendung

    Bei Corona-bedingten Umsatzausfällen in den Monaten April bis August 2020, können kleinen und mittelständischen Unternehmen, Selbstständigen, sowie gemeinnützigen Unternehmen und Organisationen 40 bis 90 Prozent der betrieblichen Fixkosten erstattet werden.

    Umfang / Konditionen

    Die Überbrückungshilfe kann für die Monate September bis Dezember 2020 beantragt werden.

    Erstattet wird dabei ein Anteil in Höhe von:

    • 90% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzrückgang,
    • 60% der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 50% und 70%,
    • 40% der Fixkosten bei Umsatzrückgang mehr als 30%

    in den Vergleichsmonaten gegenüber den Vorjahresmonaten.

    Die maximale Höhe der Überbrückungshilfe des Bundes beträgt 50.000 Euro pro Monat. Damit können Unternehmen für 4 Monate (Sep.-Dez.) bis zu 200.000 EUR erhalten.
    Personalaufwendungen werden pauschal mit 20% der Fixkosten berücksichtigt.

    Ergänzung M-V Personalkostenerstattung

    Das Land erweitert die pauschale Berücksichtigung von Personalaufwendungen durch Festbeträge in Abhängigkeit vom Umsatzrückgang:

    • 1.000 EUR pro VZÄ bei Umsatzrückgang >70%
    • 700 EUR pro VZÄ bei Umsatzrückgang 50% bis 70%
    • 600 EUR pro VZÄ bei Umsatzrückgang 40% bis <50%
    • 400 EUR pro VZÄ bei Umsatzrückgang 30% bis <40%

    Ergänzung M-V Erstattung von Tilgungs- /Leasingraten

    Das Land erweitert die erstattungsfähigen Fixkosten indem Tilgungen und der Tilgungsanteil von Leasingraten in begründeten Ausnahmefällen anteilig erstattet werden.
    Höhe der Erstattung: 95% der für die betrieblichen Investitionen errechneten linearen anteiligen Abschreibungen (bezogen auf den Leistungsmonat), max. die anteilige Tilgung.

    Wenn sich die Zahlung nicht nur auf den Leistungsmonat bezieht, sondern weiter Zeiträume (z.B. Tilgung für ein Quartal), wird für die Ermittlung des Maximalbetrages der Anteil herangezogen, der sich auf den Leistungsmonat bezieht.

    Voraussetzungen / Bedingungen

    Antragsberechtigt sind Unternehmen, Soloselbstständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen aller Branchen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren und sie entweder einen Umsatzeinbruch in Höhe von mindestens 50% in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den Vorjahresmonaten erlitten haben, oder die im selben Zeitraum insgesamt einen durchschnittlichen Umsatzeinbruch von mindestens 30% pro Monat verzeichnen mussten.

    Förderfähige betriebliche Fixkosten sind im Förderzeitraum anfallende vertraglich begründete und nicht einseitig veränderbare Kosten, wie Mieten/Pachten inkl. Nebenkosten, Miet-/Leasingraten für Maschinen und Fahrzeuge, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen, Grundsteuern, Versicherungen, Abonnements,  Zinsaufwendungen für betriebliche Darlehen, Ausgaben für Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen, Lizenzgebühren, Kosten für prüfende Dritte im Rahmen dieser Beantragung, Kosten für Auszubildende, Provisionen für Reisebüros oder Margen für Reiseveranstalter von Pauschalreisen

    Voraussetzung für Personalkostenerstattung in M-V

    Unterstützt werden die Antragsberechtigten nach Programmteil Bund.
    Förderfähig sind Personalkosten, die nicht durch Kurzarbeitergeld abgedeckt sind.

    Voraussetzungen für Erstattung von Tilgungs-/Leasingraten in M-V

    Antragsberechtigte, bei denen Tilgungen und der Tilgungsanteil von Leasingraten für betriebliche Investitionen einen besonders hohen Teil an den fortlaufenden betrieblichen Kosten ausmachen.
    (Umsatzrückgang > 50% und Tilgungen mehr als 100% der sonstigen erstattungsfähigen Fixkosten (ohne Personalkosten-Bundeszuschlag 20% und ohne Azubivergütung)
    Voraussetzung ist, dass im Leistungsmonat aufgrund eines Vertrages, der vor der Corona-Pandemie begründet wurde, eine Kredit- bzw. Leasingrate für betrieblichen Investitionen zu zahlen ist.

    Antragsunterlagen

    Die Antragsstellung erfolgt digital und ausschließlich über einem vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer.
    Die beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer können sich dazu auf folgender Plattform registrieren und voraussichtlich ab 01.10.2020 bis zum 31.12.2020 die entsprechenden Anträge einreichen:

    www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

    Der Antrag ist auschließlich digital über des Webportal BMWI Überbrückungshilfe zu stellen und wird dort der zuständigen Bewilligungsbehörde (LFI M-V) zugeordnet.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.lfi-mv.de/foerderungen/corona-ueberbrueckungshilfe-fuer-kleine-und-mittelstaendische-unternehmen.

    Die Beantragung des ergänzenden Beitrags zu den Personalkosten erfolgt zusammen mit der Beantragung der Überbrückungshilfe II. Es ist kein gesonderter Antrag erforderlich.
    Ein Antrag auf Erstattung von Tilgungen und Tilgungsanteilen von Leasingraten ist direkt beim Landesförderinstitut M-V zu stellen.

    Fragen und Antworten

    Beizufügende Nachweise

    Nach Ablauf des Förderzeitraums am 31.12.2020 und bis spätestens 31.12.2021 hat der prüfende Dritte die Schlussrechnung für den Antragsteller vorzulegen.

    Erfolgt keine Schlussberechnung, ist die Überbrückungshilfe in gesamter Höhe zurückzuzahlen.

    Kontakt

    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
    Scharnhorststr. 34-37
    10115 Berlin
    Postanschrift: 11019 Berlin
    Service-Hotline +49 521 5603189-179

    Kontaktformular Überbrückungshilfe: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Formulare/Kontakt/kontakt.html

    Landesförderinstitut M-V
    Werkstraße 213
    19061 Schwerin
    www.lfi-mv.de

     

  • Antrag auf Sonderzahlung für Beschäftigte nach Kurzarbeit (Neustart-Prämie)

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Art der Verwendung

    Die Neustart-Prämie ist eine Rückerstattung für Sonderzahlungen zur Milderung von zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Krise, die ein Unternehmen an seine Mitarbeiter geleistet hat.
    Bei der Sonderzahlung muss es sich um eine zusätzliche Leistung des Arbeitgebers zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn bzw. sonstigen Verpflichtungen des Arbeitgebers (z. B. Zuschüsse zum Kurzarbeitergeld) handeln.

    Umfang / Konditionen

    Die Förderung kann für maximal fünf Unterstützungsmonate höchstens 700 € je sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigtem betragen. Erster möglicher Unterstützungsmonat ist Mai 2020.  Letzter möglicher Unterstützungsmonat ist März 2021.
    Die volle Leistung kann Beschäftigten mit Eintritt in die Kurzarbeit bis zum Oktober 2020 (=1. Monat der Kurzarbeit) gewährt werden, bei fünf Unterstützungsmonaten von November 2020 bis März 2021. Letzter Wiederkehrmonat ist April 2021, frei vom Zeitpunkt des Starts in die Kurzarbeit.

    Voraussetzungen / Bedingungen

    Antragsberechtigt sind Körperschaften des privaten Rechts, Personengesellschaften und Einzelunternehmen, unabhängig von ihrer Größe, mit Sitz oder Betriebsstätte in Mecklenburg-Vorpommern. Ausgeschlossen sind Unternehmen, die einen Insolvenzantrag gestellt haben oder sich in einem Insolvenzverfahren befinden.

    Voraussetzung ist, dass sozialversicherungspflichtige Beschäftigte zwischen dem 01.04. 2020 bis 31.03.2021 an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Kalendermonaten mit mindestens 50% in Kurzarbeit waren. Danach müssen sie mindestens einen Kalendermonat wieder im Unternehmen beschäftigt sein.

    Antragsunterlagen

    Anträge können seit dem 15.09.2020 rückwirkend für abgelaufene Unterstützungsmonate eingereicht werden. Eine Antragstellung ist erwägenswert, wenn der Wiederkehrmonat abgelaufen ist, die Sonderzahlung an den Beschäftigten erfolgte und der Leistungsantrag für die   Unterstützungsmonate bei der Bundesagentur für Arbeit übergeben wurde.

    Testformular, um vor Antragstellung überprüfen zu können, ob und in welcher Höhe eine Zahlung für den jeweiligen Mitarbeiter gewährt werden kann

    Antragsformular 

    Weitere Informationen

    Kontakt

    GSA - Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung mbH
    Schulstraße 1-3, D-19055 Schwerin
    Tel 0385 55775-0
    Fax 0385 55775-40

    info@gsa-schwerin.de
    www.gsa-schwerin.de

  • Zuschuss für Mehraufwendungen für Unterbringung und Verpflegung von Arbeitskräften aus dem Ausland (Pendler-Zuschuss)

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Art der Verwendung

    • Finanzierung von Mehraufwendungen für die Unterbringung und Verpflegung von Pendlern mit Hauptwohnsitz im Ausland und einer Arbeitsstätte in Mecklenburg-Vorpommern aufgrund von Corona-Pandemie bedingten Einreisebeschränkungen und Quarantäneregelungen

    Umfang / Konditionen

    • Tagespendler aus Polen 65 EURO pro Kalendertag des Aufenthaltes in Mecklenburg-Vorpommern ab dem 28. März 2020 bis zum 12. Juni 2020
    • Familienangehörige von Tagespendlern aus Polen je Angehörigem 20 EURO pro Kalendertag des begleitenden Aufenthaltes in Mecklenburg-Vorpommern ab dem 28. März 2020 bis zum 12. Juni 2020
    • Wochenpendler 65 EURO für Samstage, Sonntage und Feiertage des Aufenthaltes in Mecklenburg-Vorpommern ab dem 28. März 2020 bis zum 12. Juni 2020
    • Familienangehörige von Wochenpendlern je Angehörigem 20 EURO je Samstag, Sonntag und Feiertag des begleitenden Aufenthaltes

    Voraussetzungen / Bedingungen

    • Die Förderung für Tagespendler und ihre Angehörige wird für Kalendertage des arbeitsbedingten Aufenthalts in Mecklenburg-Vorpommern gewährt.
    • Die Förderung für Wochenpendler und deren Angehörige wird für Samstage, Sonntage und Feiertage des arbeitsbedingten Aufenthalts in Mecklenburg-Vorpommern gewährt.
    • Die Förderung gilt für den Zeitraum vom 28.März 2020 bis einschließlich 12. Juni 2020.

    Antragsunterlagen

    Antragsberechtigt sind Arbeitgeber, die Pendler in einer Arbeitsstätte in Mecklenburg-Vorpommern beschäftigen. Ein Firmensitz oder eine Betriebsstätte in Mecklenburg-Vorpommern wird nicht vorausgesetzt. Anträge können ab sofort bis spätestens 15.05.2020 (Posteingang beim Landesamt für Gesundheit und Soziales) gestellt werden.
     
    Antragsformular Erstantrag Pendler-Zuschuss
    Anlage zum Erstantrag – Tagespendler
    Anlage zum Erstantrag – Wochenpendler

    Verlängerungsantrag Pendler-Zuschuss (für den Zeitraum vom 20.04. bis 13.05.2020)
    Anlage zum Verlängerungsantrag – Tagespendler
    Anlage zum Verlängerungsantrag - Wochenpendler

    Fragen und Antworten zum Pendler-Zuschuss
    Fördergrundsätze Pendler-Zuschuss

    Alle Informationen und Unterlagen zum Pendler-Zuschuss

    Beizufügende Nachweise

    Der Zuschuss wird in einem Betrag als Vorschuss nach Bewilligung ausgezahlt. Der Arbeitgeber wird verpflichtet, diesen an die Begünstigten bei Vorliegen der Zuschussvoraussetzungen weiterzureichen.

    Nach Ende des Zuschusszeitraumes ist ein Verwendungsnachweis einzureichen. In diesem sind Nachweise zu den begünstigten Pendlern sowie der tatsächliche Umfang der bezuschussten Tage anzugeben. Dieser Umfang ist Grundlage der endgültigen Festsetzung der Höhe der Zuwendung. Einer Abrechnung konkreter im Zusammenhang mit Unterkunft und Verpflegung entstandenen Kosten bedarf es nicht.

    Kontakt

    Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS)
    Abteilung Förderangelegenheiten -Pendler-Zuschuss
    Erich-Schlesinger-Straße 35
    18059 Rostock  
    http://lagus.mvnet.de/

     

  • Förderung des unternehmerischen Know-hows - Beratungsförderung für Unternehmen in Schwierigkeiten

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Form der Unterstützung 

    Zuschuss zu Beratungsleistungen

    Antragsberechtigte

    • Kleinst-, Klein-, Mittlere, Keine Freien Berufe
    • Unternehmen in Schwierigkeiten müssen die Voraussetzungen im Sinne von Nummer 20 Buchstabe a oder Nummer 20 Buchstabe b der Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung nichtfinanzieller Unternehmen in Schwierigkeiten (2014/249/01) in der jeweils geltenden Fassung erfüllen.
    • EU-Leitlinie 2014/C249/01

    Art der Verwendung

    Unternehmen in Schwierigkeiten können eine Förderung erhalten für eine Unternehmenssicherungsberatung zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit. Zusätzlich können Unternehmen in Schwierigkeiten zur Vertiefung der Maßnahmen einer Unternehmenssicherungsberatung eine weitere Folgeberatung zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung gefördert werden.

    Für Unternehmen, die direkt von der Corona-Krise betroffen sind, gibt es ein spezielles Beratungsförderungsprogramm: Beratungsförderung für vom Coronavirus betroffene Unternehmen:
    für Kleinstunternehmen
    für kleine und mittlere Unternehmen

    Umfang / Konditionen

    Die Höhe des Zuschusses orientiert sich an den maximal förderfähigen Beratungskosten (Bemessungsgrundlage). Die Bemessungsgrundlage beträgt bei Unternehmen in Schwierigkeiten 3.000 EUR. Der Zuschuss darauf beträgt 90%, d.h. 2.700 EUR

    Merkblatt Zuschuss, Zahlung und Nachweis

    Voraussetzungen / Bedingungen

    Die Beratung erfolgt durch selbständige Beraterinnen und Berater bzw. Beratungsunternehmen, die ihren überwiegenden Umsatz (>50 %) aus ihrer Beratungstätigkeit erzielen.

    Sie müssen darüber hinaus über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen und einen Qualitätsnachweis erbringen, der die Planung, Durchführung, Überprüfung und Umsetzung der Arbeits- und Organisationsabläufe aufzeigt. Die Beraterin oder der Berater muss eine richtlinienkonforme Durchführung der Beratung gewährleisten.

    Zum Nachweis seiner Beratereigenschaft muss das Beratungsunternehmen eine Beratererklärung, einen Lebenslauf sowie einen Qualitätsnachweis (Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems) hochladen. Die Nachweise müssen spätestens zu dem Zeitpunkt vorliegen, zu dem das BAFA über die Bewilligung des Zuschusses entscheidet, also nach Vorlage der Verwendungsnachweise.

    Antragsunterlagen

    Vor Antragstellung müssen Unternehmen in Schwierigkeiten ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner über die Zuwendungsvoraussetzungen führen. Die Auswahl des regionalen Ansprechpartners ist den jeweiligen Unternehmen überlassen. Es muss sich um einen bei einer Leitstelle registrierten regionalen Ansprechpartner handeln, z.B. IHK´s oder Hwk´s. (siehe Links unten)

    Zwischen Gespräch und Antragstellung dürfen nicht mehr als drei Monate liegen.

    Anträge auf Gewährung eines Zuschusses zu den Kosten einer geplanten Beratung können nur online über die Antragsplattform des BAFA gestellt werden.  Antragsteller und Zuwendungsempfänger ist das beratene Unternehmen.

    Die eingeschaltete Leitstelle prüft vorab die formalen Fördervoraussetzungen und informiert das Unternehmen über das Ergebnis, die Bedingungen der Förderungen sowie die Vorlagefristen für den Verwendungsnachweis. Anschließend leitet sie die Unterlagen an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zur Entscheidung weiter. 

    Erst nach Erhalt dieser unverbindlichen Inaussichtstellung der Förderung kann mit der Beratung begonnen werden, ansonsten kann kein Zuschuss gewährt werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen. Als Beginn der Beratung zählt auch der Abschluss eines Vertrages über die zu erbringende Maßnahme.

    Kontakt

    Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
    Referat 413 – Beratungsförderung
    Frankfurter Straße 29 – 35
    65760 Eschborn
    Telefon: 06196 908-1570
    Fax: 06196 908-1800
    www.bafa.de

    Erreichbarkeit
    Montag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
    Freitag: 08:30 Uhr – 15:00 Uhr 

  • Go-Digital Förderung von Beratungs- und Umsetzungsleistungen zu Home-Office-Arbeitsplätzen, Videokonferenzen und Groupware

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Unterstützung

    In insgesamt drei miteinander kombinierbaren Modulen werden begünstigte Unternehmen von einem der über 1.000 autorisierten Berater, natürlich frei auswählbar, unterstützt:

    Modul “Digitale Geschäftsprozesse”

    z. B. Home Office einrichten, Einführung von E-Business-Softwarelösungen für Gesamt- und Teilprozesse, z.B. Retourenmanagement, Logistik, Lagerhaltung, Bezahlsysteme.

    Ziel: Arbeitsabläufe im Unternehmen möglichst durchgängig digitalisieren, sichere elektronische und mobile Prozesse etablieren.

    Modul “Digitale Markterschließung” 

    Entwicklung einer unternehmensspezifischen Online-Marketing-Strategie, Aufbau einer professionellen, rechtssicheren Internetpräsenz (mit Web-Shop, Social-Media-Tools, Content-Marketing).

    Ziel: Beratung zu vielfältigen Aspekten eines professionellen Online-Marketings und Umsetzung der empfohlenen Leistungen.

    Modul “IT-Sicherheit”

    Risiko- und Sicherheitsanalyse bestehender/geplanter IKT-Infrastruktur, Initiierung/Optimierung betrieblicher IT-Sicherheitsmanagementsysteme.

    Ziel: Vermeidung von Schäden/Minimierung der Risiken durch Cyberkriminalität

    Von der Förderung aktuell ausgeschlossen sind reine Investitionsmaßnahmen in Hard- und Standardsoftware.

    Richtlinie zum Förderprogramm “go-digital”

    Ausführliche Informationen zum Programm “go-digital” des BMWi

    Antragsberechtigte

    • KMU der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks
    • Beschäftigung von weniger als 100 Mitarbeitern
    • Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme des Vorjahres von höchstens 20 Millionen Euro
    • Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland
    • Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung

    Art der Verwendung

    Zuschuss zu Beratungsleistungen

    Umfang / Konditionen

    Gefördert werden Beratungsleistungen in einem ausgewählten Hauptmodul mit gegebenenfalls erforderlichen Nebenmodulen mit einem Fördersatz von 50 % auf einen maximalen Beratertagesatz von 1.100 Euro. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von einem halben Jahr.

    Antragsunterlagen

    Autorisierte Beratungsunternehmen übernehmen die Antragstellung für die Förderung. Sie sind nicht nur für die Antragstellung und die Beratungsleistung selbst zuständig, sondern auch für die Abrechnung und die Verwendungsnachweisprüfung.

    Alle für das Förderprogramm "go-digital" autorisierten Beratungsunternehmen werden in der interaktiven Beraterlandkarte veröffentlicht.

    Aufgrund der Dringlichkeit gibt es vorrübergehende Änderungen im Beantragungsprozess (zum Thema Home Office). 
    Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn beim Thema Home Office ist möglich. KMU müssen nicht wie bei den anderen Modulen etwa 8 Wochen auf den Zuwendungsbescheid warten, sondern gemeinsam mit dem go-Digital Berater einen Antrag über das Portal easy-Online einreichen. EuroNorm prüft kurz den Antrag und bestätigt den Eingang. Nach Eingangsbestätigung kann die Beratung beginnen.

    Kontakt

    EuroNorm GmbH
    Stralauer Platz 34
    10243 Berlin
    Tel.: 030 97003-333
    Fax: 030 97003-044
    go-digital@euronorm.de

  • Ausgleichszahlungen bei Fangausfällen durch Kegelrobben im Jahr 2020

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Art der Verwendung

    • nicht rückzahlbarer Zuschuss

    Umfang / Konditionen

    • Schäden an Stellnetzen, die aufgrund des Schadens nicht wieder verwendbar sind.
    • bei Fraßschäden: Schadensmenge je Fischart in kg x Preis in €/kg X 50 % oder 80 %.
    • bei Stellnetzschäden: Anz. zerstörter Netzblätter X 100 € x 50%  oder 80 %.
    • Die Förderhöhe beträgt bis zu 80% für die kleine Küstenfischerei.

    Voraussetzungen / Bedingungen

    • kleine Küstenfischerei im Haupterwerb in MV
    • kein schweren Verstöße gegen "Gemeinsame Fischereipolitik" in den letzten 5 Jahren
    • mind. Jahresgewinn von 10.000 EUR od. durchschnittl. 60 Seetage
    • Liquidität scheint gesichert
    • Zuwendung je Antrag mind. 300 EUR
    • Teilnahme an einem öffentlichen elektronischen Verzeichnis
    • Schadensmeldungen im Rahmen der Monatsmeldungen nach § 24 der Küstenfischereiverordnung – KüFVO M-V

    Antragsunterlagen

    Der Antrag ist einmalig bis zum 31.03.2021 unter Verwendung des bei der Bewilligungsbehörde erhältlichen Vordrucks (nebst Anlagen) zu stellen.
    Merkblatt
    Antrag

    Beizufügende Nachweise

    Bescheinigung von Fraßschäden
    Bescheinigung der Netzschäden
    Antrag auf Auskunft gemäß §14 SeeFischG

    Kontakt

    Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt M-V
    Referat 560
    Referat für Fischerei und Fischwirtschaft
    19048 Schwerin
    Ulf Blume
    Tel.: 0385/588-6561
    Email: u.blume@lm.mv-regierung.de
    Holger Schmietendorf
    Tel.:0385/588-6564
    E-Mail:  h.schmietendorf@lm.mv-regierung.de