Zuschüsse

  • Corona Überbrückungshilfe des Bundes

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Art der Verwendung

    Bei Corona-bedingten erheblichen Umsatzausfällen in den Monaten Juni bis August 2020, können kleinen und mittelständischen Unternehmen, Selbstständigen, sowie gemeinnützigen Unternehmen und Organisationen 40 bis 80 Prozent der betrieblichen Fixkosten erstattet werden.
    Zu den förderfähigen Fixkosten zählen unter anderem Mieten, Pachten, weitere Finanzierungskosten, feste Ausgaben, Kosten für Auszubildende und Grundsteuern.
    Zusätzlich können durch ergänzende Mittel des Landes auch Personalaufwendungen in Mecklenburg-Vorpommern, die nicht durch Kurzarbeitergeld abgedeckt sind, gefördert werden.

    Umfang / Konditionen

    Erstattet wird dabei einen Anteil in Höhe von:

    • 80% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzrückgang,
    • 50% der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 50% und 70%,
    • 40% der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 40% und unter 50%

    im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

    Die maximale Höhe der Überbrückungshilfe des Bundes beträgt 50.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate.
    Die Fördersumme der Personalaufwendungen liegt zwischen monatlich 600 bis 1000 Euro pro Vollzeitäquivalent.

    Voraussetzungen / Bedingungen

    Antragsberechtigt sind Unternehmen, Selbstständige, sowie Gemeinnützige Unternehmen und Organisationen aller Branchen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren und ihr Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 zurückgegangen ist.

    Antragsunterlagen

    Die Antragsstellung erfolgt digital und ausschließlich über einem vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer.

    Die beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer können sich dazu ab dem 08.07. auf folgender Plattform registrieren und ab dem 10.07. bis zum 31.08.2020 die entsprechenden Anträge einreichen: http://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/

    Kontakt

    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
    Scharnhorststr. 34-37
    10115 Berlin
    Postanschrift: 11019 Berlin

    Service-Hotline +49 521 5603189-179
    Kontaktformular Überbrückungshilfe

     

  • Zuschuss für Ausbildungsbetriebe

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Art der Verwendung der Mittel

    • Nicht-rückzahlbarer Zuschuss zu gezahlten Ausbildungsvergütungen

    Umfang / Konditionen

    Die Zuwendung wird im Rahmen einer Projektförderung als Anteilfinanzierung in Form einer zweckgebundenen nicht rückzahlbaren Zuwendung in Höhe von 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt. Zuwendungsfähige Ausgaben sind die tatsächlich gezahlten Ausbildungsvergütungen im Förderzeitraum. Der Förderzeitraum beginnt frühestens mit Antragstellung und endet spätestens am 30.09.2020.

    Voraussetzungen / Bedingungen

    Antragsberechtigt sind Ausbildungsbetriebe jeglicher Größe aus allen Wirtschaftsbereichen mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern. Voraussetzung ist, dass zum Antragszeitpunkt der Anteil der Beschäftigten, die Kurzarbeitergeld beziehen („Kurzarbeiterquote“), mindestens 50 Prozent beträgt oder in der Anzeige über den Arbeitsausfall gegenüber der Bundesagentur für Arbeit eine Herabsetzung der regelmäßigen betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit für mindestens 50 Prozent der Beschäftigten geplant ist.

    Antragsunterlagen

    Antrags-, Bewilligungs- und Auszahlungsstelle ist das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern. Anträge können ab dem 01. Mai 2020 längstens bis zum 31.07.2020 gestellt werden. Der Antrag ist formgebunden auf dem vorgesehenen Vordruck mit rechtsverbindlicher Unterschrift unter Beifügung dort aufgeführter Unterlagen bei der Bewilligungsstelle zu stellen.

    Antrag auf Gewährung einer Zuwendung des Landes Mecklenburg-Vorpommern für von der Corona Pandemie besonders betroffene Ausbildungsbetriebe
    Fördergrundsätz zur Gewährung von nicht rückzahlbaren Zuschüssen für von der Corona Pandemie besonders geschädigte Ausbildungsbetriebe

    Die Antragsunterlagen und weitere Informationen finden Sie hier: https://www.lfi-mv.de/foerderungen/coronahilfe-fuer-ausbildungsbetriebe/

    Kontakt des Fördergebers

    Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern
    Werkstraße 213
    19061 Schwerin
    www.lfi-mv.de

  • Förderung des unternehmerischen Know-hows - Beratungsförderung für Unternehmen in Schwierigkeiten

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Form der Unterstützung 

    Zuschuss zu Beratungsleistungen

    Antragsberechtigte

    • Kleinst-, Klein-, Mittlere, Keine Freien Berufe
    • Unternehmen in Schwierigkeiten müssen die Voraussetzungen im Sinne von Nummer 20 Buchstabe a oder Nummer 20 Buchstabe b der Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung nichtfinanzieller Unternehmen in Schwierigkeiten (2014/249/01) in der jeweils geltenden Fassung erfüllen.
    • EU-Leitlinie 2014/C249/01

    Art der Verwendung

    Unternehmen in Schwierigkeiten können eine Förderung erhalten für eine Unternehmenssicherungsberatung zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit. Zusätzlich können Unternehmen in Schwierigkeiten zur Vertiefung der Maßnahmen einer Unternehmenssicherungsberatung eine weitere Folgeberatung zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung gefördert werden.

    Für Unternehmen, die direkt von der Corona-Krise betroffen sind, gibt es ein spezielles Beratungsförderungsprogramm: Beratungsförderung für vom Coronavirus betroffene Unternehmen:
    für Kleinstunternehmen
    für kleine und mittlere Unternehmen

    Umfang / Konditionen

    Die Höhe des Zuschusses orientiert sich an den maximal förderfähigen Beratungskosten (Bemessungsgrundlage). Die Bemessungsgrundlage beträgt bei Unternehmen in Schwierigkeiten 3.000 EUR. Der Zuschuss darauf beträgt 90%, d.h. 2.700 EUR

    Merkblatt Zuschuss, Zahlung und Nachweis

    Voraussetzungen / Bedingungen

    Die Beratung erfolgt durch selbständige Beraterinnen und Berater bzw. Beratungsunternehmen, die ihren überwiegenden Umsatz (>50 %) aus ihrer Beratungstätigkeit erzielen.

    Sie müssen darüber hinaus über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen und einen Qualitätsnachweis erbringen, der die Planung, Durchführung, Überprüfung und Umsetzung der Arbeits- und Organisationsabläufe aufzeigt. Die Beraterin oder der Berater muss eine richtlinienkonforme Durchführung der Beratung gewährleisten.

    Zum Nachweis seiner Beratereigenschaft muss das Beratungsunternehmen eine Beratererklärung, einen Lebenslauf sowie einen Qualitätsnachweis (Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems) hochladen. Die Nachweise müssen spätestens zu dem Zeitpunkt vorliegen, zu dem das BAFA über die Bewilligung des Zuschusses entscheidet, also nach Vorlage der Verwendungsnachweise.

    Antragsunterlagen

    Vor Antragstellung müssen Unternehmen in Schwierigkeiten ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner über die Zuwendungsvoraussetzungen führen. Die Auswahl des regionalen Ansprechpartners ist den jeweiligen Unternehmen überlassen. Es muss sich um einen bei einer Leitstelle registrierten regionalen Ansprechpartner handeln, z.B. IHK´s oder Hwk´s. (siehe Links unten)

    Zwischen Gespräch und Antragstellung dürfen nicht mehr als drei Monate liegen.

    Anträge auf Gewährung eines Zuschusses zu den Kosten einer geplanten Beratung können nur online über die Antragsplattform des BAFA gestellt werden.  Antragsteller und Zuwendungsempfänger ist das beratene Unternehmen.

    Die eingeschaltete Leitstelle prüft vorab die formalen Fördervoraussetzungen und informiert das Unternehmen über das Ergebnis, die Bedingungen der Förderungen sowie die Vorlagefristen für den Verwendungsnachweis. Anschließend leitet sie die Unterlagen an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zur Entscheidung weiter. 

    Erst nach Erhalt dieser unverbindlichen Inaussichtstellung der Förderung kann mit der Beratung begonnen werden, ansonsten kann kein Zuschuss gewährt werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen. Als Beginn der Beratung zählt auch der Abschluss eines Vertrages über die zu erbringende Maßnahme.

    Kontakt

    Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
    Referat 413 – Beratungsförderung
    Frankfurter Straße 29 – 35
    65760 Eschborn
    Telefon: 06196 908-1570
    Fax: 06196 908-1800
    www.bafa.de

    Erreichbarkeit
    Montag bis Donnerstag: 08:30 Uhr – 16:00 Uhr
    Freitag: 08:30 Uhr – 15:00 Uhr 

  • Go-Digital Förderung von Beratungs- und Umsetzungsleistungen zu Home-Office-Arbeitsplätzen, Videokonferenzen und Groupware

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Unterstützung

    In insgesamt drei miteinander kombinierbaren Modulen werden begünstigte Unternehmen von einem der über 1.000 autorisierten Berater, natürlich frei auswählbar, unterstützt:

    Modul “Digitale Geschäftsprozesse”

    z. B. Home Office einrichten, Einführung von E-Business-Softwarelösungen für Gesamt- und Teilprozesse, z.B. Retourenmanagement, Logistik, Lagerhaltung, Bezahlsysteme.

    Ziel: Arbeitsabläufe im Unternehmen möglichst durchgängig digitalisieren, sichere elektronische und mobile Prozesse etablieren.

    Modul “Digitale Markterschließung” 

    Entwicklung einer unternehmensspezifischen Online-Marketing-Strategie, Aufbau einer professionellen, rechtssicheren Internetpräsenz (mit Web-Shop, Social-Media-Tools, Content-Marketing).

    Ziel: Beratung zu vielfältigen Aspekten eines professionellen Online-Marketings und Umsetzung der empfohlenen Leistungen.

    Modul “IT-Sicherheit”

    Risiko- und Sicherheitsanalyse bestehender/geplanter IKT-Infrastruktur, Initiierung/Optimierung betrieblicher IT-Sicherheitsmanagementsysteme.

    Ziel: Vermeidung von Schäden/Minimierung der Risiken durch Cyberkriminalität

    Von der Förderung aktuell ausgeschlossen sind reine Investitionsmaßnahmen in Hard- und Standardsoftware.

    Richtlinie zum Förderprogramm “go-digital”

    Ausführliche Informationen zum Programm “go-digital” des BMWi

    Antragsberechtigte

    • KMU der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks
    • Beschäftigung von weniger als 100 Mitarbeitern
    • Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme des Vorjahres von höchstens 20 Millionen Euro
    • Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland
    • Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung

    Art der Verwendung

    Zuschuss zu Beratungsleistungen

    Umfang / Konditionen

    Gefördert werden Beratungsleistungen in einem ausgewählten Hauptmodul mit gegebenenfalls erforderlichen Nebenmodulen mit einem Fördersatz von 50 % auf einen maximalen Beratertagesatz von 1.100 Euro. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von einem halben Jahr.

    Antragsunterlagen

    Autorisierte Beratungsunternehmen übernehmen die Antragstellung für die Förderung. Sie sind nicht nur für die Antragstellung und die Beratungsleistung selbst zuständig, sondern auch für die Abrechnung und die Verwendungsnachweisprüfung.

    Alle für das Förderprogramm "go-digital" autorisierten Beratungsunternehmen werden in der interaktiven Beraterlandkarte veröffentlicht.

    Aufgrund der Dringlichkeit gibt es vorrübergehende Änderungen im Beantragungsprozess (zum Thema Home Office). 
    Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn beim Thema Home Office ist möglich. KMU müssen nicht wie bei den anderen Modulen etwa 8 Wochen auf den Zuwendungsbescheid warten, sondern gemeinsam mit dem go-Digital Berater einen Antrag über das Portal easy-Online einreichen. EuroNorm prüft kurz den Antrag und bestätigt den Eingang. Nach Eingangsbestätigung kann die Beratung beginnen.

    Kontakt

    EuroNorm GmbH
    Stralauer Platz 34
    10243 Berlin
    Tel.: 030 97003-333
    Fax: 030 97003-044
    go-digital@euronorm.de

  • Ausgleichszahlungen bei Fangausfällen durch Kegelrobben im Jahr 2020

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Art der Verwendung

    • nicht rückzahlbarer Zuschuss

    Umfang / Konditionen

    • Schäden an Stellnetzen, die aufgrund des Schadens nicht wieder verwendbar sind.
    • bei Fraßschäden: Schadensmenge je Fischart in kg x Preis in €/kg X 50 % oder 80 %.
    • bei Stellnetzschäden: Anz. zerstörter Netzblätter X 100 € x 50%  oder 80 %.
    • Die Förderhöhe beträgt bis zu 80% für die kleine Küstenfischerei.

    Voraussetzungen / Bedingungen

    • kleine Küstenfischerei im Haupterwerb in MV
    • kein schweren Verstöße gegen "Gemeinsame Fischereipolitik" in den letzten 5 Jahren
    • mind. Jahresgewinn von 10.000 EUR od. durchschnittl. 60 Seetage
    • Liquidität scheint gesichert
    • Zuwendung je Antrag mind. 300 EUR
    • Teilnahme an einem öffentlichen elektronischen Verzeichnis
    • Schadensmeldungen im Rahmen der Monatsmeldungen nach § 24 der Küstenfischereiverordnung – KüFVO M-V

    Antragsunterlagen

    Der Antrag ist einmalig bis zum 31.03.2021 unter Verwendung des bei der Bewilligungsbehörde erhältlichen Vordrucks (nebst Anlagen) zu stellen.
    Merkblatt
    Antrag

    Beizufügende Nachweise

    Bescheinigung von Fraßschäden
    Bescheinigung der Netzschäden
    Antrag auf Auskunft gemäß §14 SeeFischG

    Kontakt

    Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt M-V
    Referat 560
    Referat für Fischerei und Fischwirtschaft
    19048 Schwerin
    Ulf Blume
    Tel.: 0385/588-6561
    Email: u.blume@lm.mv-regierung.de
    Holger Schmietendorf
    Tel.:0385/588-6564
    E-Mail:  h.schmietendorf@lm.mv-regierung.de