Bundesregierung plant Verlängerung der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Die Bundesregierung plant die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für Unternehmen, die aufgrund von Corona überschuldet sind, auf den 31.12.2020 zu verlängern. Dies gilt nur für Unternehmen, die trotz dessen noch zahlungsfähig sind. Damit sollen auch die Anfechtungstatbestände weiterhin weitgehend ausgeschlossen bleiben.
Für Unternehmen die überschuldet und zahlungsunfähig sind, soll die Antragspflicht ab 01.10.2020 wieder gelten. Diese Unterscheidung ist daher genau zu prüfen, um nicht in die Gefahr der Insolvenzverschleppung zu geraten.

Der entsprechende Gesetzesentwurf muss noch vom Bundestag beschlossen werden.