Finanzielle Unterstützungen für Familien

Eltern stehen derzeit vor großen Herausforderungen: Kitas und Schulen sind geschlossen, eine Betreuung der Kinder ist neben Homeoffice nur beschränkt möglich - und aufgrund von Kurzarbeit oder Jobverlust drohen finanzielle Notlagen. Um Familien während der Corona-Pandemie zu unterstützen hat die Bundesregierung weitreichende Maßnahmen beschlossen.

Dazu gehört die Möglichkeit, das Kinderkrankengeld auch für die Betreuung der Kinder zu Hause nutzen zu können. Der Anspruch wurde von 20 auf 40 Tage pro Kind angehoben. In solchen Fällen, soll der entstehende Verdienstausfall zu großen Teilen ausgeglichen werden. Eltern haben Anspruch auf eine Entschädigung in Höhe von 67 Prozent des Verdienstausfalls für insgesamt 20 Wochen. Diese Regelung gilt befristet bis zum 31. März 2021.
Auch der Kinderzuschlag in Höhe von bis zu 205 Euro pro Kind unterstützt Alleinerziehende und Familien mit kleinen Einkommen.
Der Entlastungsbeitrag für Alleinerziehende wurde auf 4.008 Euro angehoben. Dieser mindert die Grundlage für die Steuerberechnung, sodass sie weniger vom Einkommen versteuern müssen.
Zudem wurde die Sonderregelungen für das Elterngeld bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Demnach sollen Einkommensersatzleistungen wie beispielsweise Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld I das Elterngeld nicht reduzieren und Monate mit geringerem Einkommen können von der Elterngeldberechnung ausgenommen werden.

Die Mitteilung der Bundesregierung mit weiteren Informationen finden Sie hier.