Neustarthilfe startet

Soloselbständige, sog. unständig Beschäftigte und kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen, aber dennoch stark von der Corona Krise betroffen sind, können einmalig eine Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro erhalten. 
Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird. Die Neustarthilfe wird als Vorschuss ausgezahlt. Die Begünstigten verpflichten sich bei Beantragung zu einer Endabrechnung durch Selbstprüfung nach Ablauf des Förderzeitraums. Haben die Soloselbständigen im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen, dürfen sie die Neustarthilfe in voller Höhe behalten. Andernfalls ist die Neustarthilfe (anteilig) zurückzuzahlen. Für die Verwendung der Neustarthilfe gibt es keine Vorgaben und sie wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet.
Gestern ist die Antragstellung für Soloselbständige gestartet, die als natürliche Personen selbständig tätig sind. Antragstellungen für Soloselbständige, die als Personen- oder Kapitalgesellschaften organisiert sind, starten in Kürze.

Weitere Informationen zur Neustarthilfe gibt es hier und unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
Informationen zur 3. Phase der Überbrückungshilfe des Bundes finden Sie hier.