Lohnhilfen

  • Entschädigung bei Verdienstausfall (Arbeitgeber bei Tätigkeitsverbot)

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Form der Unterstützung

    Entschädigung bei Verdienstausfall (Arbeitgeber bei Tätigkeitsverbot)

    Art der Verwendung

    Nach § 56 Infektionsschutzgesetz können Menschen, die einem persönlichen amtlichen Tätigkeitsverbot unterliegen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, eine Entschädigung erhalten.

    Merkblatt Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz

    Umfang / Konditionen

    Nach § 56 Infektionsschutzgesetz können Menschen, die einem persönlichen amtlichen Tätigkeitsverbot unterliegen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, eine Entschädigung erhalten. Diese beträgt in den ersten sechs Wochen 100 Prozent des Verdienstausfalles. Der Arbeitgeber zahlt den Lohn in dieser Zeit fort. Das LAGuS ist zuständig für die Erstattung der Aufwendungen des Arbeitgebers in dieser Zeit.

    Ab der 7. Woche entspricht die Entschädigung der Höhe des gesetzlichen Krankengeldes. Die Berechtigten müssen nun beim LAGuS einen eigenen Antrag stellen. Auch Selbstständige können beim LAGuS eine Entschädigung des Verdienstausfalles beantragen.

    Voraussetzungen / Bedingungen

    Einen Anspruch auf Entschädigung bei Verdienstausfall haben:

    • Menschen, bei denen das Corona-Virus nachgewiesen wurde und die vom Gesundheitsamt daher unter Quarantäne gestellt werden
    • Menschen, die aufgrund des Direktkontaktes mit nachweislich infizierten Menschen vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt werden (Ansteckungsverdächtige)
    • Menschen, die aus Risikogebieten oder aus Gebieten mit COVID-19-Erkrankungen bzw. Ausbrüchen zurückkehren und vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt werden (Ansteckungsverdächtige)

    Antragsunterlagen

    Entschädigungs- und Erstattungsanträge sind innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Eintritt des Tätigkeitsverbotes bzw. nach Ende der Quarantäne einzureichen:

    Antrag auf Verdienstausfallentschädigung nach §56 Infektionsschutzgesetz (IfSG)

    Kontakt

    Landesamt für Gesundheit und Soziales
    Versorgungsamt Schwerin
    Friedrich-Engels-Str. 47
    19061 Schwerin

    www.lagus.mv-regierung.de
    soziales.entschaedigungsrecht@lagus.mv-regierung.de

  • Eltern-Entschädigung nach § 56 Abs. 1 a Infektionsschutzgesetz

    Alle Angaben ohne Gewähr

    Art der Verwendung

    • Erwerbstätige Sorgeberechtigte, die ihre Kinder wegen Schul- und Kita-Schließungen jetzt selbst betreuen müssen, können Verdienstausfälle erleiden. Zur Abfederung dieser besonderen Härten wird nach § 56 Abs. 1 a Infektionsschutzgesetz eine Möglichkeit der Lohnfortzahlung für Eltern geschaffen, die sogenannte "Eltern-Entschädigung".

    Umfang / Konditionen

    • Die Arbeitgeber zahlen für einen Zeitraum von maximal 6 Wochen den Lohn in Höhe von 67 % fort. Der Höchstbetrag für einen vollen Monat beträgt 2.016 Euro.

    Voraussetzungen / Bedingungen

    • Die Elternentschädigung erhalten erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, oder behindert und deshalb auf Hilfe angewiesen sind. Der Anspruch besteht nur, wenn im Zeitraum der Schließung bzw. des Betretungsverbotes der Kinderbetreuungseinrichtung oder der Schule keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sichergestellt werden kann.

    Antragsunterlagen

    Antrag auf Verdienstausfallentschädigung nach § 56 Abs. 1 a Infektionsschutzgesetz (IfSG)

    Merkblatt zum Antrag auf Verdienstausfallentschädigung

    Kontakt

    Landesamt für Gesundheit und Soziales M-V
    Stichwort: Eltern-Entschädigung
    Friedrich-Engels-Straße 47
    19061 Schwerin
    E-Mail: eltern.entschaedigung@lagus.mv-regierung.de
    Bürgertelefon von montags bis freitags von 08:00 bis 16:00 Uhr: 0385/399-1111

    Weitere Informationen