Zuschüsse

  • Überbrückungshilfe des Bundes - Phase 3

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Art der Verwendung

    Bei Corona-bedingten Umsatzausfällen in den Monaten April bis Dezember 2020, können kleinen und mittelständischen Unternehmen, Selbstständigen, sowie gemeinnützigen Unternehmen und Organisationen 40 bis 90 Prozent der monatlichen betrieblichen Fixkosten erstattet werden.

    Erstattungsfähige Fixkosten entsprechend des Kostenkatalogs der Überbrückungshilfe III sind insbesondere:

    • Mieten und Pachten
    • Finanzierungskosten
    • Abschreibungen bis zu einer Höhe von 50%
    • bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen für Hygienemaßnahmen bis zu 20.000 Euro
    • Marketing- und Werbekosten.

    Umfang / Konditionen

    Die Überbrückungshilfe kann für die Monate Januar bis Juni 2021 beantragt werden.

    Erstattet wird dabei ein Anteil in Höhe von:

    • 90% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzrückgang,
    • 60% der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 50% und 70%,
    • 40% der Fixkosten bei Umsatzrückgang mehr als 30%

    im Kalendermonat 2021 gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2019.

    Der maximale Fixkostenzuschuss beträgt 200.000 Euro pro Monat. Direkt oder indirekt von bundesweiten Schließungen betroffene Unternehmen können bis zu 500.000 Euro erhalten.

    Soloselbstständige können alternativ zur Fixkostenerstattung eine einmalige Betriebskostenpauschale – „Neustarthilfe“ – in Höhe von 25% des Vergleichsumsatzes im Jahr 2019 bis maximal 5.000 Euro bekommen.

    Für junge Unternehmen, die zwischen dem 1.08.2019 und 30.04.2020 gegründet worden sind, gilt als Vergleichszeitraum für Umsatzverluste das dritte Quartal 2020. Für den spezifischen Zugang zur Unterstützung für November beziehungsweise Dezember 2020 können solche Unternehmen als Vergleichsumsatz den Monatsumsatz im Oktober 2020 oder den monatlichen Durchschnittsumsatz seit Gründung in Ansatz bringen.

    Voraussetzungen / Bedingungen

    Antragsberechtigt sind Unternehmen, Soloselbstständige, Angehörige der freien Berufe mit einem Jahresumsatz bis 500 Millionen Euro im Jahr 2020, wenn sie eine der folgenden Kriterien erfüllen:

    Im Jahr 2020:

    • im Zeitraum von April bis Dezember 2020 in zwei zusammenhängenden Monaten Umsatzrückgänge von mindestens 50% oder im gesamten Zeitraum von durchschnittlich mindestens 30% aufweisen im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum 2019. Dies steht Unternehmen aller Branchen offen und ist unabhängig davon, ob in diesen Monaten eine bundesweite Schließung besteht.
    • im November und/oder Dezember 2020 Umsatzrückgänge von mindestens 40% aufweisen, aber nicht direkt oder indirekt von den bundesweiten Schließungen seit 2. November betroffen sind.
    • im Dezember 2020 gemäß MPK-Beschluss vom 13. Dezember direkt oder indirekt von bundesweiten Schließungen betroffen sind und Umsatzrückgänge von mindestens 30% aufweisen.

    Im Jahr 2021:

    • in einem Monat Januar bis Juni 2021 mit bundesweiten Schließungen durch einen MPK-Beschluss direkt oder indirekt betroffen sind und Umsatzrückgänge von mindestens 30% aufweisen.
    • in einem Monat Januar bis Juni 2021 mit bundesweiten Schließungen Umsatzeinbrüche von mindestens 40% im Schließungsmonat aufweisen, aber nicht direkt oder indirekt von Schließungen betroffen sind.

    Direkt betroffene Unternehmen: Unternehmen die auf der Grundlage der erlassenen Schließungsverordnungen der Länder in Folge eines Beschlusses der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen müssen. Beherbergungsbetriebe und Veranstaltungsstätten zählen als direkt betroffene Unternehmen.

    Indirekt Betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80% ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.

    Antragsunterlagen

    Die Antragsstellung erfolgt digital und ausschließlich über einem vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer.
    Die beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer können sich dazu auf folgender Plattform registrieren und nach Abschluss der Programmierarbeiten die entsprechenden Anträge einreichen: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

    Soloselbstständige, die Neustarthilfe (einmalig maximal 5.000 Euro) beantragen, können direkt Anträge stellen und dazu das von der Steuererklärung bekannte ELSTER-Zertifikat nutzen.

    Der Antrag wird anschließend der zuständigen Bewilligungsbehörde zugeordnet und bearbeitet. Für Mecklenburg-Vorpommern ist dies das Landesförderinstitut M-V. Weitere Informationen finden Sie unter www.lfi-mv.de/foerderungen/corona-ueberbrueckungshilfe-fuer-kleine-und-mittelstaendische-unternehmen.

    Abschlagszahlung: Damit Hilfen schnell bei den Betroffenen ankommen, wird es für direkt oder indirekt von bundesweiten Schließungen betroffene Unternehmen die Möglichkeit von Abschlagszahlungen geben. Diese können im Laufe des Monats Januar 2021 in einem vereinfachten Antragsverfahren über die Plattform geltend gemacht werden. Abschlagszahlungen sind bis zu einer Höhe von maximal 50.000 Euro möglich. Soloselbständige können im eigenen Namen Anträge bis maximal 5.000 Euro stellen.

    Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe Phase III

    Kontakt

    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
    Scharnhorststr. 34-37
    10115 Berlin
    Postanschrift: 11019 Berlin

    Kontaktformular und Hotline

    Landesförderinstitut M-V
    Werkstraße 213
    19061 Schwerin
    www.lfi-mv.de

  • November- und Dezemberhilfe (Außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes)

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Art der Verwendung

    Unterstützung in Form einer Billigkeitsleistung für Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die aufgrund der Corona-bedingten Betriebsschließungen bzw. Betriebseinschränkungen erhebliche Umsatzausfälle erleiden.

    Umfang / Konditionen

    Mit der November- und Dezemberhilfe werden Zuschüsse in Höhe von 75% des entsprechenden Umsatzes im November und Dezember 2019 gewährt, tageweise anteilig für die Dauer der Corona-bedingten Schließungen.

    Soloselbständige können den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 als Vergleichsumsatz heranziehen.

    Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung gewählt werden.

    Die Förderhöchstgrenze bildet der beihilferechtliche Rahmen:

    • Novemberhilfe: Beihilfen bis 1 Mio. Euro (gestützt auf Kleinbeihilfenregelung der EU)
    • Novemberhilfe plus: Beihilfen über 1 Mio. Euro bedürfen der Notifizierung und Genehmigung der EU-Kommission. Dies versucht die Bundesregierung noch zu erreichen.

    Angerechnet werden:

    • Andere Leistungen für den Förderzeitraum wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld
    • Umsätze von mehr als 25% des Vergleichsumsatzes

    Für Restaurants gilt eine Sonderregelung:

    • Umsatzerstattung wird auf 75% der Umsätze im Vergleichszeitraum 2019 auf diejenigen Umsätze begrenzt, die dem vollen Mehrwertsteuersatz unterliegen (also die im Restaurant verzehrten Speisen). Damit werden die Umsätze des Außerhausverkaufs, für die der reduzierte Mehrwertsteuersatz gilt, herausgerechnet.
    • Im Gegenzug werden die Außerhausverkaufsumsätze während der Schließungen von der Umsatzanrechnung ausgenommen.

    Voraussetzungen / Bedingungen

    Direkt betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der Grundlage des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Beherbergungsbetriebe und Veranstaltungsstätten zählen als direkt betroffene Unternehmen.

    Indirekt Betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80% ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.

    Mittelbar indirekt betroffene Unternehmen: Unternehmen, die regelmäßig 80% ihrer Umsätze durch Lieferung und Leistungen im Auftrag von Unternehmen, die direkt von den Maßnahmen betroffen sind, über Dritte erzielen. So wird auch Unternehmen geholfen, die mittelbar für ein Unternehmen arbeiten, das direkt von den Schließungs-Anordnungen betroffen ist.

    Verbundene Unternehmen (Unternehmen mit mehreren Tochterunternehmen oder Betriebstätten) sind dann antragsberechtigt, wenn mehr als 80% des verbundweiten Gesamtumsatzes auf direkt oder indirekt betroffene Verbundunternehmen entfällt.

    Antragsunterlagen

    Die Bundesregierung hat sich auf das Verfahren der Abschlagszahlung geeinigt. So soll eine schnelle Unterstützung gewährleistet werden. Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert und startet unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen, voraussichtlich Mitte Januar 2021.

    Die Abschlagszahlung umfasst folgende Punkte:

    • Die Abschlagszahlung wird auf Grundlage des regulären Antrags auf Novemberhilfe gewährt. Ein separater Antrag auf Abschlagszahlung ist nicht notwendig. 
    • In einem zweistufigen Verfahren werden zunächst Abschlagszahlungen in Höhe von bis zu 50% der beantragten Novemberhilfe gewährt, maximal 10.000 Euro pro Antragsteller.
    • Ab 11. Dezember beträgt die Höchstgrenze 50.000 Euro. Antragsteller, die bereits eine auf 10.000 Euro gedeckelte Abschlagszahlung erhalten haben, werden eine weitere Abschlagszahlung bis zum Höchstbetrag von 50.000 Euro erhalten.
    • Die Antragstellung muss durch einen Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Buchprüfer oder Rechtsanwalt erfolgen.
    • Soloselbständige können unter besonderen Identifizierungspflichten einen Antrag bis zu einer Höhe von 5.000 Euro selbst über die Plattform stellen. Sie müssen alle wichtigen Antragsvoraussetzungen versichern und insbesondere ein ELSTER-Zertifikat nachweisen.

    Die Anträge können seit dem 25.11.2020 über die IT-Plattform des Bundes gestellt werden.

    Die Antragsfrist wurde verlängert. Anträge für November- sowie Dezemberhilfe können bis zum 30. April 2021 eingereicht werden.

    Die Auszahlung erfolgt über Überbrückungshilfe bekannten Wege durch die Länder. Die hierfür in Mecklenburg-Vorpommern zuständige Stelle ist das Landesförderinstitut M-V.

    Fragen und Antworten

    Vollzugshinweise

    Kontakt

    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
    Scharnhorststr. 34-37
    10115 Berlin
    Postanschrift: 11019 Berlin
    Kontaktformular und Hotline

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    Werkstraße 213
    19061 Schwerin
    www.lfi-mv.de

  • Über­brückungs­hil­fe des Bun­des - Phase 2

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Art der Verwendung

    Bei Corona-bedingten Umsatzausfällen in den Monaten April bis August 2020, können kleinen und mittelständischen Unternehmen, Selbstständigen, sowie gemeinnützigen Unternehmen und Organisationen 40 bis 90 Prozent der betrieblichen Fixkosten erstattet werden.

    Umfang / Konditionen

    Die Überbrückungshilfe kann für die Monate September bis Dezember 2020 beantragt werden.

    Erstattet wird dabei ein Anteil in Höhe von:

    • 90% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzrückgang,
    • 60% der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 50% und 70%,
    • 40% der Fixkosten bei Umsatzrückgang mehr als 30%

    in den Vergleichsmonaten gegenüber den Vorjahresmonaten.

    Die maximale Höhe der Überbrückungshilfe des Bundes beträgt 50.000 Euro pro Monat. Damit können Unternehmen für 4 Monate (Sep.-Dez.) bis zu 200.000 EUR erhalten.
    Personalaufwendungen werden pauschal mit 20% der Fixkosten berücksichtigt.

    Ergänzung M-V Personalkostenerstattung

    Das Land erweitert die pauschale Berücksichtigung von Personalaufwendungen durch Festbeträge in Abhängigkeit vom Umsatzrückgang:

    • 1.000 EUR pro VZÄ bei Umsatzrückgang >70%
    • 700 EUR pro VZÄ bei Umsatzrückgang 50% bis 70%
    • 600 EUR pro VZÄ bei Umsatzrückgang 40% bis <50%
    • 400 EUR pro VZÄ bei Umsatzrückgang 30% bis <40%

    Ergänzung M-V Erstattung von Tilgungs- /Leasingraten

    Das Land erweitert die erstattungsfähigen Fixkosten indem Tilgungen und der Tilgungsanteil von Leasingraten in begründeten Ausnahmefällen anteilig erstattet werden.
    Höhe der Erstattung: 95% der für die betrieblichen Investitionen errechneten linearen anteiligen Abschreibungen (bezogen auf den Leistungsmonat), max. die anteilige Tilgung.

    Wenn sich die Zahlung nicht nur auf den Leistungsmonat bezieht, sondern weiter Zeiträume (z.B. Tilgung für ein Quartal), wird für die Ermittlung des Maximalbetrages der Anteil herangezogen, der sich auf den Leistungsmonat bezieht.

    Voraussetzungen / Bedingungen

    Antragsberechtigt sind Unternehmen, Soloselbstständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen aller Branchen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren und sie entweder einen Umsatzeinbruch in Höhe von mindestens 50% in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den Vorjahresmonaten erlitten haben, oder die im selben Zeitraum insgesamt einen durchschnittlichen Umsatzeinbruch von mindestens 30% pro Monat verzeichnen mussten.

    Förderfähige betriebliche Fixkosten sind im Förderzeitraum anfallende vertraglich begründete und nicht einseitig veränderbare Kosten, wie Mieten/Pachten inkl. Nebenkosten, Miet-/Leasingraten für Maschinen und Fahrzeuge, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen, Grundsteuern, Versicherungen, Abonnements,  Zinsaufwendungen für betriebliche Darlehen, Ausgaben für Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen, Lizenzgebühren, Kosten für prüfende Dritte im Rahmen dieser Beantragung, Kosten für Auszubildende, Provisionen für Reisebüros oder Margen für Reiseveranstalter von Pauschalreisen

    Voraussetzung für Personalkostenerstattung in M-V

    Unterstützt werden die Antragsberechtigten nach Programmteil Bund.
    Förderfähig sind Personalkosten, die nicht durch Kurzarbeitergeld abgedeckt sind.

    Voraussetzungen für Erstattung von Tilgungs-/Leasingraten in M-V

    Antragsberechtigte, bei denen Tilgungen und der Tilgungsanteil von Leasingraten für betriebliche Investitionen einen besonders hohen Teil an den fortlaufenden betrieblichen Kosten ausmachen.
    (Umsatzrückgang > 50% und Tilgungen mehr als 100% der sonstigen erstattungsfähigen Fixkosten (ohne Personalkosten-Bundeszuschlag 20% und ohne Azubivergütung)
    Voraussetzung ist, dass im Leistungsmonat aufgrund eines Vertrages, der vor der Corona-Pandemie begründet wurde, eine Kredit- bzw. Leasingrate für betrieblichen Investitionen zu zahlen ist.

    Antragsunterlagen

    Die Antragsstellung erfolgt digital und ausschließlich über einem vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer.
    Die beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer können sich dazu auf folgender Plattform registrieren und seit dem 01.10.2020 die entsprechenden Anträge einreichen: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

    Die Antragsfrist wurde verlängert! Der Antrag kann bis zum 31. März 2021 eingereicht werden.

    Der Antrag ist auschließlich digital über des Webportal BMWI Überbrückungshilfe zu stellen und wird dort der zuständigen Bewilligungsbehörde (LFI M-V) zugeordnet.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.lfi-mv.de/foerderungen/corona-ueberbrueckungshilfe-fuer-kleine-und-mittelstaendische-unternehmen.

    Die Beantragung des ergänzenden Beitrags zu den Personalkosten erfolgt zusammen mit der Beantragung der Überbrückungshilfe II. Es ist kein gesonderter Antrag erforderlich.
    Ein Antrag auf Erstattung von Tilgungen und Tilgungsanteilen von Leasingraten ist direkt beim Landesförderinstitut M-V zu stellen.

    Fragen und Antworten

    Beizufügende Nachweise

    Nach Ablauf des Förderzeitraums am 31.12.2020 und bis spätestens 31.12.2021 hat der prüfende Dritte die Schlussrechnung für den Antragsteller vorzulegen.

    Erfolgt keine Schlussberechnung, ist die Überbrückungshilfe in gesamter Höhe zurückzuzahlen.

    Kontakt

    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
    Scharnhorststr. 34-37
    10115 Berlin
    Postanschrift: 11019 Berlin

    Kontaktformular und Hotline

    Landesförderinstitut M-V
    Werkstraße 213
    19061 Schwerin
    www.lfi-mv.de

     

  • Go-Digital Förderung von Beratungs- und Umsetzungsleistungen zu Home-Office-Arbeitsplätzen, Videokonferenzen und Groupware

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Unterstützung

    In insgesamt drei miteinander kombinierbaren Modulen werden begünstigte Unternehmen von einem der über 1.000 autorisierten Berater, natürlich frei auswählbar, unterstützt:

    Modul “Digitale Geschäftsprozesse”

    z. B. Home Office einrichten, Einführung von E-Business-Softwarelösungen für Gesamt- und Teilprozesse, z.B. Retourenmanagement, Logistik, Lagerhaltung, Bezahlsysteme.

    Ziel: Arbeitsabläufe im Unternehmen möglichst durchgängig digitalisieren, sichere elektronische und mobile Prozesse etablieren.

    Modul “Digitale Markterschließung” 

    Entwicklung einer unternehmensspezifischen Online-Marketing-Strategie, Aufbau einer professionellen, rechtssicheren Internetpräsenz (mit Web-Shop, Social-Media-Tools, Content-Marketing).

    Ziel: Beratung zu vielfältigen Aspekten eines professionellen Online-Marketings und Umsetzung der empfohlenen Leistungen.

    Modul “IT-Sicherheit”

    Risiko- und Sicherheitsanalyse bestehender/geplanter IKT-Infrastruktur, Initiierung/Optimierung betrieblicher IT-Sicherheitsmanagementsysteme.

    Ziel: Vermeidung von Schäden/Minimierung der Risiken durch Cyberkriminalität

    Von der Förderung aktuell ausgeschlossen sind reine Investitionsmaßnahmen in Hard- und Standardsoftware.

    Richtlinie zum Förderprogramm “go-digital”

    Ausführliche Informationen zum Programm “go-digital” des BMWi

    Antragsberechtigte

    • KMU der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks
    • Beschäftigung von weniger als 100 Mitarbeitern
    • Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme des Vorjahres von höchstens 20 Millionen Euro
    • Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland
    • Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung

    Art der Verwendung

    Zuschuss zu Beratungsleistungen

    Umfang / Konditionen

    Gefördert werden Beratungsleistungen in einem ausgewählten Hauptmodul mit gegebenenfalls erforderlichen Nebenmodulen mit einem Fördersatz von 50 % auf einen maximalen Beratertagesatz von 1.100 Euro. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von einem halben Jahr.

    Antragsunterlagen

    Autorisierte Beratungsunternehmen übernehmen die Antragstellung für die Förderung. Sie sind nicht nur für die Antragstellung und die Beratungsleistung selbst zuständig, sondern auch für die Abrechnung und die Verwendungsnachweisprüfung.

    Alle für das Förderprogramm "go-digital" autorisierten Beratungsunternehmen werden in der interaktiven Beraterlandkarte veröffentlicht.

    Aufgrund der Dringlichkeit gibt es vorrübergehende Änderungen im Beantragungsprozess (zum Thema Home Office). 
    Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn beim Thema Home Office ist möglich. KMU müssen nicht wie bei den anderen Modulen etwa 8 Wochen auf den Zuwendungsbescheid warten, sondern gemeinsam mit dem go-Digital Berater einen Antrag über das Portal easy-Online einreichen. EuroNorm prüft kurz den Antrag und bestätigt den Eingang. Nach Eingangsbestätigung kann die Beratung beginnen.

    Kontakt

    EuroNorm GmbH
    Stralauer Platz 34
    10243 Berlin
    Tel.: 030 97003-333
    Fax: 030 97003-044
    go-digital@euronorm.de

  • Ausgleichszahlungen bei Fangausfällen durch Kegelrobben im Jahr 2020

    Alle Angaben ohne Gewähr.

    Art der Verwendung

    • nicht rückzahlbarer Zuschuss

    Umfang / Konditionen

    • Schäden an Stellnetzen, die aufgrund des Schadens nicht wieder verwendbar sind.
    • bei Fraßschäden: Schadensmenge je Fischart in kg x Preis in €/kg X 50 % oder 80 %.
    • bei Stellnetzschäden: Anz. zerstörter Netzblätter X 100 € x 50%  oder 80 %.
    • Die Förderhöhe beträgt bis zu 80% für die kleine Küstenfischerei.

    Voraussetzungen / Bedingungen

    • kleine Küstenfischerei im Haupterwerb in MV
    • kein schweren Verstöße gegen "Gemeinsame Fischereipolitik" in den letzten 5 Jahren
    • mind. Jahresgewinn von 10.000 EUR od. durchschnittl. 60 Seetage
    • Liquidität scheint gesichert
    • Zuwendung je Antrag mind. 300 EUR
    • Teilnahme an einem öffentlichen elektronischen Verzeichnis
    • Schadensmeldungen im Rahmen der Monatsmeldungen nach § 24 der Küstenfischereiverordnung – KüFVO M-V

    Antragsunterlagen

    Der Antrag ist einmalig bis zum 31.03.2021 unter Verwendung des bei der Bewilligungsbehörde erhältlichen Vordrucks (nebst Anlagen) zu stellen.
    Merkblatt
    Antrag

    Beizufügende Nachweise

    Bescheinigung von Fraßschäden
    Bescheinigung der Netzschäden
    Antrag auf Auskunft gemäß §14 SeeFischG

    Kontakt

    Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt M-V
    Referat 560
    Referat für Fischerei und Fischwirtschaft
    19048 Schwerin
    Ulf Blume
    Tel.: 0385/588-6561
    Email: u.blume@lm.mv-regierung.de
    Holger Schmietendorf
    Tel.:0385/588-6564
    E-Mail:  h.schmietendorf@lm.mv-regierung.de